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    Britischer Finanzausschuss möchte Krypto-Handel als Glücksspiel regulieren

    Britischer Finanzausschuss möchte Krypto-Handel als Glücksspiel regulieren

    von Redaktion cvj.ch am 17. Mai 2023 Legal/Compliance

    In einem kürzlich veröffentlichten Bericht hat eine Gruppe britischer Gesetzgeber empfohlen, Bitcoin, Ether und andere digitale Assets wie Glücksspiele zu regulieren. Kryptowährungen seien anfällig für den Missbrauch durch Betrüger und stellten eine erhebliche Gefahr für die Verbraucher dar, wobei kein intrinsischer Wert vorliege.

    Seit Ende des vergangenen Jahres arbeitet das britische Finanzministerium (HM Treasury) einen umfassenden Plan zur Regulierung von Krypto-Aktivitäten aus. Der Rahmen begann im Dezember mit Stablecoins und sollte nun auf herkömmliche Kryptowährungen ausgeweitet werden. Dazu wurde im Februar eine Konsultationsphase eingeleitet, die vor zwei Wochen abgeschlossen wurde. Den Ambitionen zur Regulierung des Bereichs stellt sich nun der Finanzausschuss des britischen Repräsentantenhauses (House of Common) entgegen. Regulierung als Finanzaktivität würde der Branche Legitimität verschaffen, obwohl Krypto-Handel laut der Gruppe eher als Glücksspiel behandelt werden sollte.

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    Kryptowährungen lediglich ein Spekulationsobjekt

    Der Bericht des Finanzausschusses beginnt mit zwei kurzen Sätzen zu den potenziellen Anwendungsfällen der Blockchain-Technologie. Diese seien möglicherweise bei grenzüberschreitenden Zahlungen und in Ländern mit weniger entwickelten Finanzsektoren vorhanden. Wie sehr diese Technologien Finanzdienstleistungen verbessern können, sei jedoch völlig unklar. Für den Finanzausschuss viel wichtiger sind die erheblichen Risiken, die Kryptowährungen bergen. So stellen "ungedeckte" Krypto-Assets angesichts ihrer Volatilität ein erhebliches Risiko für die Verbraucher dar. Ausserdem verbrauchen Kryptowährungen Unmengen an Energie und werden von Betrügern zur Geldwäsche genutzt, so der Bericht.

    Der Finanzausschuss des britischen Repräsentantenhauses befürchte, dass die Regulierung von Krypto-Aktivitäten bei Verbrauchern einen "Halo-Effekt" auslösen würde. Diese kognitive Verzerrung würde Leute glauben lassen, der Umgang mit Kryptowährungen sei sicherer, als tatsächlich der Fall ist. Deshalb empfehlen die Autoren des Berichts nachdrücklich, den Handel mit und die Investition in Krypto-Assets als Glücksspiel statt Finanzaktivität zu regulieren. Dies entspräche dem Grundsatz "gleiches Risiko, gleiches regulatorisches Ergebnis."

    "Ungedeckte Krypto-Assets haben keinen inneren Wert, und ihre Preisvolatilität setzt die Verbraucher dem Potenzial für erhebliche Gewinne oder Verluste aus, während sie keinem nützlichen sozialen Zweck dienen. Diese Merkmale ähneln eher einem Glücksspiel als einer Finanzdienstleistung - ein Eindruck, der durch die uns vorliegenden Daten zum Verbraucherverhalten noch verstärkt wird." - Finanzausschuss des britischen Repräsentantenhauses

    Fragwürdige Haltung des Finanzausschusses

    Einige der Interessenverbänden in Grossbritannien antworteten ausführlich auf den harschen Bericht der britischen Gesetzgeber. CryptoUK, eine fünf Jahre alte Selbstregulierungsorganisation mit über 155 Mitgliedern, widersprach dem Vergleich mit Glücksspielen vehement und legte eine Reihe von weiteren Anwendungsfällen der Technologie dar. Schliesslich sei die Organisation sowohl besorgt als auch enttäuscht über die Behauptungen, die nicht hilfreich, falsch, grundlegend fehlerhaft und unbegründet sind, so eine öffentliche Stellungnahme. Die Anwendungsbereiche fasst CryptoUK wie folgt zusammen:

    • Zahlungen - Der Bericht hebt hervor, wie Krypto-Assets niedrigere Kosten und hocheffiziente grenzüberschreitende Zahlungen und Echtzeitzahlungen ermöglichen.
    • Unterstützung der "Unbanked" - Verfügbarkeit von sicheren und effizienten Peer-to-Peer-Zahlungen, die eine breitere finanzielle Eingliederung ermöglichen und der globalen Bevölkerung ohne Bankverbindung die Möglichkeit geben, zu kontrollieren, wie und wohin sie ihr Vermögen überweisen.
    • Institutionelle Adoption - Der Krypto-Sektor entwickelt sich weiter, und während die Anwendungsfälle für die Technologie wachsen und reifen, werden sich auch die Möglichkeiten weiter entwickeln und von Nutzern und institutionellen Marktteilnehmern angenommen werden.
    • Tokenisierung - Im Bericht wird die Tokenisierung von Finanzprodukten nicht erwähnt. In der Anhörung wurde dies ausdrücklich als einer der Hauptvorteile der Technologie hervorgehoben. Die Möglichkeit, Finanzprodukte wie Anleihen und Aktien auf einer Blockchain abzubilden, bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, darunter schnellere Abwicklungszeiten, die Abschaffung von Intermediären und damit eine Senkung der Kosten, ein neuer Zugang zu den Märkten, höhere Liquidität und Automatisierung durch die Smart Contract-Technologie.
    • 24/7/365 - Das etablierte Finanzsystem funktioniert nicht innerhalb von 24/7/365-Parametern und zielt dennoch darauf ab, die globale Internetwirtschaft zu bedienen. Krypto-Vermögenswerte und die zugrunde liegende Technologie bieten die einzige praktikable Alternative, um das Wirtschaftswachstum im Informationszeitalter zu unterstützen. Vermögenswerte müssen sich mit der Geschwindigkeit von Informationen bewegen, und die Nichtanerkennung von Kryptowährungen als einziges Medium, das dieses Paradigma unterstützen kann, wird zu grossen Wettbewerbsnachteilen führen, wenn es um Innovation geht.

    Der Vergleich mit dem Glücksspiel sei deshalb grundlegend unzutreffend und werde der Natur, dem Zweck und dem Potenzial der Krypto-Industrie nicht gerecht. Die Krypto-Branche biete ein breites und vielfältiges Spektrum an Finanzdienstleistungen, darunter Anlageinstrumente und Transaktionsmechanismen, und sollte entsprechend reguliert werden. Dies entspräche dem Regulierungsansatz rund um den Globus, wie die kürzliche Verabschiedung des MiCA-Rahmens in der EU unterstreicht.

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    Redaktion cvj.ch

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