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    Weisses Haus verschärft Krypto-Agenda

    Weisses Haus verschärft Krypto-Agenda

    von Redaktion cvj.ch am 10. September 2025 Legal/Compliance

    Der neue Krypto-Beauftragte im Weissen Haus, Patrick Witt, hat das Marktstrukturgesetz des Senats zur obersten Priorität erklärt. In seinem ersten Interview in der neuen Position betonte Witt die Bedeutung dieses Gesetzes, gemeinsam mit der schnellen Umsetzung des neuen Stablecoin-Gesetzes (GENIUS Act) und dem Aufbau einer strategischen Krypto-Reserve für die USA.

    Patrick Witt, Nachfolger von Bo Hines als Exekutivdirektor des Presidential Council of Advisers on Digital Assets, setzt auf konsequentes Vorantreiben der Krypto-Politik. Seine drei Hauptziele: das Marktstrukturgesetz im Senat, die Umsetzung des GENIUS Stablecoin-Gesetzes und der Aufbau einer US-Krypto-Reserve auf Basis beschlagnahmter Assets.

    Keine Verschnaufpause bei Krypto-Regulierung

    Witt signalisierte: "Wir drücken weiter aufs Gas" - manche Gesetzesvorhaben seien verzögert, aber die Regierung bleibe hartnäckig und eng vernetzt mit den entsprechenden Komitees, insbesondere dem Bank- und dem Landwirtschaftsausschuss. Er zeigte sich optimistisch, dass der Senatsentwurf letztlich auch vom Repräsentantenhaus gebilligt wird, nachdem dieses bereits eine eigene Version - den Digital Asset Market Clarity Act - verabschiedet hat.

    Das bereits verabschiedete GENIUS-Stablecoin-Gesetz steht laut Witt bereit zur vollumfänglichen Umsetzung durch die Aufsichtsbehörden. Es verschafft rechtliche Klarheit, schützt Verbraucher und soll regulatorische Bedingungen schaffen, die Innovation fördern. Damit ebnet die Regierung den Weg für stabile digitale Währungen, die vertrauenswürdig und sicher betrieben werden können.

    Stablecoins im Fokus

    Zusätzlich verfolgte Witt den Aufbau einer föderalen Bitcoin-Reserve, die vorwiegend aus beschlagnahmten Krypto-Assets bestehen soll. Diese Reserve soll gesetzlich verankert werden, um langfristig Stabilität und nationale Expertise im digitalen Währungsraum zu fördern - auch wenn noch juristische Fragen offen sind.

    Witts klare Prioritätensetzung hat nicht nur Auswirkungen auf den US-Markt, sondern sendet auch ein Signal an die internationale Krypto-Industrie. Eine verlässliche und transparente Regulierung in den USA könnte weltweite Standards setzen und Investoren wie Unternehmen gleichermassen anziehen. Damit positioniert sich Washington nicht nur als Regulierer, sondern auch als Taktgeber im globalen Wettbewerb um Innovation und Vertrauen im digitalen Finanzwesen.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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