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    Zuger Startup Zippy möchte das Twint für Kryptowährungen einführen

    Zuger Startup Zippy führt „Krypto-Twint“ ein

    von Redaktion cvj.ch am 12. April 2024 News

    Kryptowährungen sind nach einem harten Krypto-Winter wieder in aller Munde. Umso wichtiger ist die Vereinfachung der Handhabung für Neueinsteiger. Ein Zuger Startup, Zippy, strebt mit seiner neuen App deshalb Massentauglichkeit an.

    Vor einigen Wochen ging die Handy-App leise an den Start; die Vorarbeit wurde über mehrere Jahre geleistet. Mit einzigartigen Funktionen möchte sich Zippy von der Konkurrenz abheben, wie die zwei jungen Gründer im Gespräch mit CVJ.CH aufzeigen. Einerseits ermöglicht die App den gesamten Handelsprozess mit Kryptowährungen über wenige Knöpfe. Auch Transfers an Freunde sind wie bei der Lieblingsfinanzapp der Schweizer, Twint, über die Telefonkontakte möglich. Andererseits bietet die sogenannte Social Recovery-Funktion eine weitere Schicht an Sicherheit, um einen vollständigen Verlust der privaten Schlüssel (engl. = Private Keys) der Wallet zu verhindern.

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    Fast 20% aller Bitcoin sind verloren

    Der Private Key eines Krypto-Wallets ist eine einzigartige Zeichenkette, die dem Inhaber das Zugreifen auf die digitalen Vermögenswerte ermöglicht. Die sichere Aufbewahrung dieser Schlüssel ist von entscheidender Bedeutung. Sollten sie gestohlen werden oder verloren gehen, kann der Nutzer weder auf seine Kryptowährung zugreifen, noch kann der Private Key wiederhergestellt werden. Schätzungen zufolge sind bis zu 20% aller Bitcoin auf diese Art und Weise für immer verloren gegangen.

    Anzahl der Bitcoin-Gesamtmenge, die über fünf Jahre lang nicht verschoben wurden / Quelle: Glassnode

    Das Zuger Startup hat deshalb eine Wiederherstellungsfunktion entwickelt, die genau einen solchen Totalverlust verhindern soll. Beim Aufsetzen einer Wallet wird wie üblich ein Private Key generiert. Den sollte jeder Nutzer sicher aufbewahren. Als zusätzliche Sicherheitsschicht kann aus den Kontakten ein "Wächter" ausgewählt werden. Verschlüsselt erhält dieser dann eine Kopie des Keys. Verliert der Nutzer seinen Zugang, kann er einen QR-Code auf dem Gerät des Wächters einscannen, um den Private Key zu entschlüsseln und seine Kryptowährungen wiederzuerlangen. Der Stress mit dem Private Key sinkt für einen Neueinsteiger dramatisch.

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    Ein Wallet für das gesamte Krypto-Ökosystem

    An den Start ging Zippy mit den Kryptowährungen Ether (ETH) und USD Coin (USDC) auf der Ethereum-Blockchain. Nutzer können diese digitalen Assets miteinander tauschen oder direkt vom Bankkonto aus erwerben. Das sei jedoch erst der Start, meint das Gründerteam. Bald kommt der Stablecoin Frankencoin hinzu. Auch sei die Expansion auf eine Layer-2-Lösung ein Ziel für die App. Denn im Moment können Transaktionen erhebliche Gebühren aufweisen. Die Integration einer Skalierungslösung wie Arbitrum würde diese auf wenige Rappen senken.

    Auch weitere Ökosysteme könnten hinzukommen. Der Vorteil an Ethereum ist der Zugang zu einer breiten Auswahl von Kryptowährungen. Selbst Token von anderen Blockchains gibt es oft in der einen oder anderen Art. So existieren Äquivalente für Bitcoin, US-Dollar, Schweizer Franken und viele weitere digitale Assets. Der Nutzer selbst sieht die Blockchain aber sowieso kaum. Die Benutzeroberfläche der App abstrahiert alle Details, um das Design so schlank wie möglich zu gestalten. Damit möchte das Zuger Startup international gehen. Schliesslich bieten Kryptowährungen eine attraktive Zahlungsalternative für alle Regionen der Welt, die über kein ausgebautes Finanzsystem verfügen. Dafür müssen alle Funktionen so anfängerfreundlich wie möglich sein.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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