Warren Buffet und Charlie Munger zu Bitcoin

Berkshire Hathaway Vizepräsident Charlie Munger hat Bitcoin in der jährlichen Aktionärsversammlung des Unternehmen scharf kritisiert. Auch CEO Warren Buffet hat sich in der Vergangenheit negativ über Bitcoin und dessen Volatilität geäussert.

Der US-amerikanische Investor Charlie Munger traf sich in Los Angeles erneut mit Warren Buffet, um wichtige Themen der Branche zu diskutieren – darunter auch Bitcoin. Munger machte seine Gedanken zu Bitcoin für alle erkennbar. Der 97-Jährige bemerkte zu der Kryptowährung: „Natürlich hasse ich den Erfolg Bitcoins.“

Genervt von Bitcoins Erfolg

Bitcoin ist zweifellos einer der grössten Gewinner auf den Finanzmärkten in den letzten Jahren gewesen. Innerhalb der letzten fünf Jahre stieg der Preis um über 16’000%. Bitcoin hat an weitere Popularität gewonnen, als 2021 ein dreijähriges Allzeithoch durchbrochen wurde. Die Kryptowährung ist im Jahr 2021 um weitere 130% angestiegen. Sie stieg auf ihrem Höchststand auf $65’000. Die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin hat kürzlich auch die von Berkshire Hathaway überholt.

„Ich begrüsse keine Währung, die so nützlich für Kidnapper, Erpresser, und so weiter ist. Und ich mag es auch nicht, Milliarden an US-Dollar an jemanden zu verschleudern, der gerade aus dem Nichts ein neues Finanzprodukt erfunden hat.“ – Charlie Munger

Warren Buffet bot wenig Input zu Bitcoin, aber stimmte Munger zu. Beide Investoren haben ihre negativen Ansichten über Bitcoin seit Jahren geteilt. Munger kritisierte besonders die Volatilität von Bitcoin. Bei einer Aktionärsversammlung für das Daily Journal im Februar sagte Munger, dass er glaubt, dass Bitcoin aufgrund der Volatilität nicht als Tauschmittel der Welt enden wird.

Bitcoin Volatilität

In der Tat ist die Volatilität einer der Hauptkritikpunkte an Bitcoin. Es ist schwer zu begreifen, dass ein volatiles Asset ein globales Tauschmittel werden soll. Doch Bitcoin und im weiteren Sinne digitale Assets stellen die Geburt einer neuen Anlageklasse dar – etwas, das man selten erlebt. Folglich ist es schwer, ihre Volatilität zu kategorisieren. Langfristige Trends deuten darauf hin, dass sie auf ein ähnliches Level wie bei anderen Anlageklassen sinken wird.

Quellen: Bloomberg, CoinShares

Aufgrund der weit verbreiteten Unsicherheit, die alles Neue in der Welt umgibt, sollte mit Volatilität gerechnet werden. Obwohl es keine perfekte Analogie ist, könnte man die Volatilität von Bitcoin mit der Entstehung eines neuen Unternehmens vergleichen, da es sich um ein neues Konzept mit einer unbewiesenen Erfolgsbilanz handelt.

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