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    Bild des roten Platzes in Russland

    Russland erwägt Verbot von Krypto-Währungszahlungen

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    von Redaktion cvj.ch am 2. Dezember 2019 | Aktualisiert 4. November 2021 News

    Die russische Zentralbank erwägt ein Verbot von Krypto-Währungen in Russland, insbesondere von Bitcoin. Die Bank begründete diese Überlegung mit dem Risiko hinter den Digitalwährungen.

    Rubel einziges gesetzliches Zahlungsmittel in Russland

    Am 29. November hat sich die russische Zentralbank gegen Bitcoin ausgesprochen und argumentiert, dass der lokale Rubel das einzige gesetzliche Zahlungsmittel der Nation sein sollte. Obwohl noch nichts in Stein gemeißelt wurde, ist die Zentralbank offen für ein Verbot der Möglichkeit mit Bitcoin Waren und Dienstleistungen zu begleichen, da Kryptowährungen eine riskante Angelegenheit seien.

    Laut der russischen Nachrichtenpublikation RIA Novosti, hatte die Zentralbank dies wie folgt formuliert:

    "Der Rubel ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in der Russischen Föderation. Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Krypto-Währungen erhebliche Risiken bergen, auch im Bereich der Geldwäsche von Erträgen aus Straftaten und der Terrorismusfinanzierung sowie bei der Durchführung von Devisengeschäften aufgrund starker Wechselkursschwankungen".

    Russland erwägt Verbot von Krypto-Währungszahlungen

    Berichten zufolge zieht Russland sogar ein gänzliches Verbot von Krypto-Währungszahlungen in Betracht. Bislang gibt es in Russland keinen gesetzlichen Rahmen und keine Regulationen bezüglich Krypto-Währungen und deren Gebieten wie beispielsweise Mining und ICO's.

    Allerdings kursieren auch Gerüchte, dass die Bank of Russia Interesse an der Schaffung eines Stablecoins in Form eines CBDC (Central Bank Digital Currency) habe. Das Land untersuche Stablecoins, die stärker zentralisiert sind als Bitcoin es ist. Auch die staatliche Universität in St. Petersburg hat kürzlich einen Blockchain-Kurs zum Projekt NEO gestartet.

    Länder befürchten Verlust der finanziellen Souveränität

    Die jüngsten Äusserungen Russlands sind in der Tendenz ähnlich wie die letzten Anmerkungen Chinas. Auch China hat hinsichtlich dezentralen Krypto-Währungen eine ablehnende Haltung. Der staatliche Medienkanal CCTV1 hat erst kürzlich eine Rede von Präsident Jinping aufgegriffen, welcher seine Position hinsichtlich der Blockchain untermauert, Krypto-Währungen allerdings als «Ponzi»-Schema ablehnt.

    https://cvj.ch/aktuell/news/china-will-verbleibende-krypto-waehrungsboersen-schliessen/

    Beide Länder sind Gerüchten zufolge an der Entwicklung einer eigenen digitalen Währung (CBDC).
    Alternativen in Form von dezentralen Krypto-Währungen, welche weniger kontrollierbar sind, scheinen weniger gewünscht.

     

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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