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    Krypto-Brokerage Voyager Digital meldet Insolvenz an

    Krypto-Brokerage Voyager Digital meldet Insolvenz an

    von Redaktion cvj.ch am 7. Juli 2022 News

    Das Three Arrows Capital Debakel beweist sich als weitaus tief reichender als die Implosion eines einzigen Hedgefonds. Während diverse Kreditgeber des Kryptofonds wie Celsius, BlockFi und andere auf Rettungspakete hoffen, meldet der Krypto-Broker Voyager Digital offiziell Insolvenz an.

    Der spektakuläre Fall des ehemals grössten Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) schlägt weiter Wellen in der Branche. Die Glückssträhne des 2012 gegründeten Unternehmens endete mit der masslosen Überhebelung durch milliardenschwere Kredite bei unterschiedlichen Krypto-Dienstleistern, der mit dem kürzlichen Abschwung auf den Märkten ein Ende gesetzt wurde. Als nächster grosser Kollateralschaden geht neben Three Arrows auch die Krypto-Brokerage Voyager Digital insolvent.

    Unbesicherter Kredit von 650 Millionen USD

    In ihrem Schreiben an das Konkursgericht New York bietet der Broker einen Einblick in seine Zahlen. Das öffentlich gehandelte Unternehmen besitzt rund 1.3 Milliarden USD an Kryptowährungen ihrer Kunden und 350 Millionen USD in Bargeldreserven. Davon wurden 110 Millionen USD in Vermögenswerten für den Insolvenzprozess nach Kapitel 11 auf die Seite gelegt wurden. Insgesamt verwaltet Voyager Digital also ca. 1.76 Milliarden US-Dollar. Auf der anderen Seite ihrer Bilanz sieht es allerdings weniger rosig aus.

    Ein Darlehen in Höhe von 650 Millionen USD wurde vor einiger Zeit an Three Arrows Capital herausgegeben, Sicherheiten wurden dafür scheinbar nicht verlangt. Mit dem Ausfall dieses Darlehens, dessen Rückzahlung laut Voyager Digital gerichtlich verfolgt wird, erscheint plötzlich ein enormes Loch in den Unterlagen des Unternehmens. Der Kapitel 11 Insolvenzantrag würde Voyager eine Reorganisation erlauben, die Kunden mit wiederhergestellten Geldern und Anteilen des neuen Unternehmens entschädigen würde; eine vollständige Rückzahlung der Kundeneinzahlungen scheint eher unrealistisch.

    Kein Risikomanagement bei Krypto-Institutionen?

    Die Insolvenz Voyager Digitals ist ein weiteres erschreckendes Beispiel dafür, dass selbst öffentlich gehandelte Institutionen ihr Risiko nicht immer im Griff haben. Ein unbesichertes Darlehen im Wert eines Drittels der gesamten Kundengelder hätte ihren Compliance-Rahmen niemals bestehen dürfen, auch wenn Three Arrows in der Vergangenheit als hoch angesehener Akteur galt. Die Kunden des Unternehmens können nun die Konsequenzen davon tragen.

    Fakt ist, dass der singapurische Hedgefonds mit ausgeliehenen Geldern spekulierte und mit dem Ausfall ihrer Milliardenschulden höchst fragwürdige Praktiken bei unzähligen Krypto-Dienstleistern enthüllte. Das gesamte Ausmass des Vorfalls ist nach wie vor unklar, da Three Arrows Capital in der Branche gut vernetzt war und die Firmenreserven unterschiedlichster Portfolioprojekte verwaltete. Das vor einer Woche eingeleitete Insolvenzverfahren des Hedgefonds dürfte bald etwas Klarheit in den Fall bringen.

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    Redaktion cvj.ch

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