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    Federal Reserve beendet Spezialprogramm zur Krypto-Überwachung von Banken

    Federal Reserve beendet Spezialprogramm zur Krypto-Überwachung von Banken

    von Redaktion cvj.ch am 18. August 2025 News

    Die US-Notenbank Federal Reserve hat das 2023 eingeführte "Novel Activities Supervision Program" eingestellt. Zukünftig fliessen Aktivitäten wie Krypto, Stablecoins und Blockchain-Technologien zurück in den regulären Aufsichtsrahmen, ein entscheidender Schritt zur Normalisierung der digitalen Asset-Kontrolle im Bankensektor.

    Die Fed hat ihr spezielles Programm zur Überwachung von Banken bei Krypto- und Fintech-Aktivitäten eingestellt. Kritische Bereiche wie Stablecoin-Dienste, tokenisierte Produkte und Partnerschaften mit Fintech-Unternehmen werden nun über den Standardaufsichtsprozess abgewickelt. Die Fed begründet die Entscheidung mit einem verbesserten Verständnis der Risiken und der Risikomanagementpraktiken der Banken.

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    Integration ins reguläre Aufsichtsverfahren

    Das 2023 ins Leben gerufene Programm zielte darauf ab, Banken im Umgang mit "neuartigen Aktivitäten" wie Krypto-Diensten, Stablecoin-Ausgabe und Blockchain-Partnerschaften stärker zu beaufsichtigen. Jetzt erklärt die Fed, sie habe ihre Fähigkeiten zur Einschätzung dieser Risiken ausreichend verbessert.

    Aktivitäten in diesem Bereich werden daher künftig nicht mehr separat monitoriert, sondern gemäss dem herkömmlichen Prüfungsablauf behandelt.

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    Konsequenzen für Banken und Krypto-Integration

    Die Aufhebung des Sonderprogramms senkt eine wichtige Hürde für Banken, die in Krypto-Assets einsteigen wollen. Stablecoin-Emission oder Krypto-Verwahrungsdienste sind nun leichter umsetzbar - ohne zusätzliche Spezialaufsicht. Auch die Abschaffung des früheren Schreibens, das Banken zur Vorabgenehmigung bei Krypto-Aktivitäten verpflichtete, markiert eine klare Wende in Richtung regulatorischer Flexibilität.

    Die Entscheidung signalisiert eine breitere regulatorische Neubewertung digitales Finanzinnovationspotenzial - im Einklang mit ähnlichen Lockerungen durch die OCC und FDIC. Banken betrachten digitale Asset-Dienstleistungen zunehmend als normalen Teil ihres Geschäfts und nicht mehr als experimentelles Sonderrisiko.

    Banken wie JPMorgan und Wells Fargo, die in den vergangenen Monaten eng mit der Fed bei Pilotprogrammen zu Krypto-Zahlungen zusammengearbeitet hatten, werten das Ende der Sonderaufsicht als Signal für mehr Planungssicherheit. Goldman-Sachs-Analysten sehen darin die Öffnung des Weges für neue Custody-Angebote, die in den kommenden Quartalen vorgestellt werden könnten. Besonders die Integration von Stablecoin-Dienstleistungen in den Zahlungsverkehr wird nun als nächster Schritt erwartet.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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