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    CVJ Wochenrückblick

    Wochenrückblick Kalenderwoche 9 – 2023

    von Redaktion cvj.ch am 4. März 2023 News

    Was hat sich diese Woche rund um Blockchain und Kryptowährungen getan? Die relevantesten lokalen und internationalen Geschehnisse sowie ansprechende Hintergrundberichte pointiert und kompakt im Wochenrückblick.

    Selektierte Artikel der Woche:

    Die milliardenschweren Insolvenzfälle des vergangenen Jahres belasten die Branche schwer. Innerhalb der wenigen Monate seit dem FTX-Debakel verschärfte sich das regulatorische Umfeld für Krypto-Unternehmen in den USA drastisch. Aufeinanderfolgende Klagen gegen die Krypto-Börse Kraken, den drittgrössten Stablecoin-Emittenten Paxos sowie das Luna-Gründerteam Terraform Labs zeichnen ein klares Bild: die Regulierungsbehörden nehmen die Lage ernst. Am aggressivsten agiert die Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC, die seit der Ernennung Gary Genslers als Vorsitzender einen überaus kryptoskeptischen Weg eingeschlagen hat. Wie der ex-Investmentbanker in einem Interview verlauten liess, handle es sich letztendlich bei allen Kryptowährungen ausser Bitcoin um unregistrierte Wertpapiere – eine höchst umstrittene Position. Für Branchenvertreter und Lobbyisten ist es nun unerlässlich, sich für ihre Industrie einzusetzen. Diese Akteure müssen mit politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden in Kontakt treten, um einen ausgewogenen Regulierungsrahmen zu gewährleisten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ein regulatorisches Rahmenwerk geschaffen wird, das Innovationen erstickt und das Wachstumspotenzial der Krypto-Branche massgebend einschränkt.

    SEC greift gegen die Krypto-Branche durch

    SEC greift gegen die Krypto-Branche durch

    Mit der Wertpapier- und Börsenaufsicht SEC an vorderster Front und weiteren Behörden im Rücken stehen Krypto-Firmen zunehmend unter Beschuss.

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    Die Silvergate Bank war eines der ersten US-Finanzinstitute, die sich auf digitale Vermögenswerte spezialisierte. Die Bank bietet ihren Kunden eine Vielzahl von Dienstleistungen an, darunter Einlagenkonten, 24/7 Überweisungen und Wertpapierleihe. Zu den Kunden der Bank gehört ein breites Spektrum von Unternehmen wie Börsen, Handelsunternehmen sowie institutionelle Anleger; darunter auch FTX und Alameda Research. Seit der Implosion des kriminellen Konstrukts kehren der Kryptobank allerdings immer mehr Kunden den Rücken zu. Abhebungen von über 8 Mrd. USD in Folge des Spektakels starteten einen regelrechten Bankrun. So kündigte Silvergate im viertel Quartal Verluste von über einer Milliarde und die Entlassung von 200 Mitarbeitern (40% der Angestellten) an. Den Jahresabschluss verschob die Kryptobank jetzt um zwei Wochen, nachdem weitere Verluste in den letzten Wintermonaten die Überlebensfähigkeit des Unternehmens in Frage stellten.

    US-Kryptobank Silvergate kämpft mit Insolvenz

    US-Kryptobank Silvergate kämpft mit Insolvenz

    Die Folgen des FTX-Debakels belasten die Kryptobank Silvergate mit Milliarden an Verlusten und das Unternehmen ringt sein Überleben.

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    Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) sind eine digitale Form von Fiatgeld, die von Notenbank des Landes ausgegeben wird. Im Gegensatz zu Kryptowährungen haben CBDCs die volle Rückendeckung der Regierung, was sie zu einer stabileren und zuverlässigeren Form von digitalem Geld machen soll. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von digitalen Zentralbankwährungen unterschieden. CBDCs für den Grosshandel (engl. = Wholesale CBDC) werden von Finanzinstituten für die Abwicklung von Transaktionen untereinander verwendet. CBDCs für den Einzelhandel (engl. = Retail CBDC) hingegen werden für den alltäglichen Gebrauch durch gewöhnliche Einwohner geschaffen. Während Wholesale CBDCs eher unkontrovers bleiben, wirft digitales Zentralbankgeld im alltäglichen Gebrauch wichtige Fragen zu Datenschutz und politischem Einfluss auf Ausgabenmuster auf. Eine umfassende Übersicht.

    Was sind digitale Zentralbankwährungen (CBDCs)?

    Was sind digitale Zentralbankwährungen (CBDCs)?

    Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) sind eine digitale Form von Fiatgeld, die von der Notenbank des Landes ausgegeben und unterstützt wird.

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    Nicht-fungible Token (NFTs) sind einzigartige digitale Vermögenswerte, die auf einer Blockchain gespeichert sind und nicht repliziert werden können. Die neue Art von Token hat massgebend zur Krypto-Adoption beigetragen, indem sie für Künstler, Musiker und andere Kreative die Möglichkeit erschaffen hat, ihre Werke als digitale Sammlerstücke zu verkaufen. Dank der frühen Entstehung des NFT-Marktplatzes OpenSea entstand rasch ein volumenstarkes Ökosystem. Ein hochprofitables Umfeld für den jahrelang unangefochtenen Platzhirsch. Mit der Entstehung des Marktplatz-Aggregators Blur wird diese Position erstmals herausgefordert. Innerhalb weniger Monate katapultierte eine erfolgreiche Airdrop-Kampagne den OpenSea-Konkurrenten auf die Nummer Eins. Die erste NFT-Handelsplattform befindet sich unter Zugzwang.

    Blur-Airdrop treibt den NFT-Marktplatz an die Spitze

    Blur-Airdrop treibt den NFT-Marktplatz an die Spitze

    Der NFT-Aggregator Blur ist mit einer erfolgreichen Airdrop-Kampagne als neuer Akteur in den NFT-Markt eingestiegen und übernimmt die Spitze.

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    Ausserdem: Bitcoin-Ordinals sind eindeutige Inschriften auf der Blockchain, die zur Erstellung von Bitcoin-NFTs verwendet werden können. Die jüngste Innovation des Bitcoin-Programmierkünstlers Casey Rodarmor zieht eine zunehmende Anzahl an Ethereum-Künstlern auf die Mutter aller Blockchains. So kündigte Yuga Labs, der Schöpfer hinter dem berühmten Bored Ape Yacht Club (BAYC), eine neue experimentelle NFT-Kollektion namens TwelveFold an. Die Kollektion wird aus 300 generativen Kunstwerken bestehen und soll ihr Debut als Ordinal auf der Bitcoin-Blockchain feiern. 

    Yuga Labs lanciert NFT-Kollektion TwelveFold auf der Bitcoin-Blockchain

    Yuga Labs lanciert NFT-Kollektion TwelveFold auf der Bitcoin-Blockchain

    Mit der von Yuga Labs lancierten NFT-Kollektion TwelveFold erhält die Bitcoin-Blockchain die ersten renommierten Ordinals-Inschriften.

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