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    KPMG nimmt Bitcoin und Ether in die Bilanz auf

    KPMG nimmt Bitcoin und Ether in die Bilanz auf

    von Redaktion cvj.ch am 8. Februar 2022 News

    Der kanadische Arm des Prüfungs- und Beratungsnetzwerks KPMG hat eine Allokation in Bitcoin und Ether für ihre Unternehmensbilanz vorgenommen und damit die erste direkte Investition der Organisation in digitale Assets getätigt.

    Die Allokation in Krypto-Assets ist die erste Investition dieser Art für KPMG, eine der "Big Four" Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt. Die Entscheidung spiegle ihr Engagement für neue Technologien und Anlageklassen wider. Die Investition umfasst laut einer Pressemitteilung Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) sowie Kohlenstoffkompensationen, um eine Netto-Null-Kohlenstoff-Transaktion aufrechtzuerhalten und die erklärten Umwelt-, Sozial- und Governance-Verpflichtungen (ESG) des Unternehmens zu erfüllen.

    Investition in die aufkommende Anlageklasse

    Laut einem Vertreter der kanadischen KPMG-Organisation handelt es sich bei Krypto-Assets um eine reifende und vielversprechende Anlageklasse. Die Investition veranschauliche den Ausblick des Unternehmens auf aufkommende Technologien, die durch Blockchains ermöglicht werden. Die Krypto-Branche wachse rasant und sei von Finanzdienstleistern und institutionellen Anlegern ernst zu nehmen.

    "Investoren wie Hedgefonds und Family Offices bis hin zu grossen Versicherern und Pensionsfonds engagieren sich zunehmend in Krypto-Assets. Traditionelle Finanzdienstleister wie Banken, Finanzberater und Maklerunternehmen prüfen das Angebot von Produkten und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Diese Investition spiegelt die Überzeugung von KPMG Kanada wider, dass die institutionelle Nutzung von Krypto-Assets und der Blockchain-Technologie weiter zunehmen und zu einem festen Bestandteil des Asset-Mix werden." - Benjie Thomas, Managing Partner der KPMG Beratungsdienste in Kanada

    KPMG richtete ein eigenständiges Komitee ein, das für die Überwachung und Genehmigung der Bilanz-Allokation zuständig war. Das Komitee setzte sich aus Vertretern diverser Bereiche zusammen und führte einen strengen Risikobewertungsprozess durch. Das Vorgehen umfasste eine Überprüfung der regulatorischen, Reputations- und Verwahrungsrisiken. Die Spezialisten von KPMG beurteilten auch die steuerlichen und buchhalterischen Auswirkungen der Transaktion. Sie erwarben Bitcoin und Ethereum durch die Ausführungs- und Verwahrungsdienste der Gemini Trust Company LLC.

    Bitcoin als Teil der Bilanzstrategie

    Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen schliesst sich damit anderen grossen Firmen an, die Kryptowährungen in ihre Bilanz aufgenommen haben. Bei den prominentesten Beispielen handelt es sich dabei um Elon Musks Tesla und Michael Saylors MicroStrategy. Für Letztere war KPMG US bereits während der ersten Bitcoin-Allokation im Jahr 2020 Wirtschaftsprüfer, die Konfrontation mit Kryptowährungen ist für das Unternehmen also nichts Neues.

    Darüber hinaus bietet die KMPG seit geraumer Zeit eine Reihe von Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit Krypto-Assets an. Darunter Bildungsworkshops, Anbieterbewertungen und Überprüfungen von Compliance-Programmen. Laut der Pressemitteilung möchte die kanadische KPMG auch in Zukunft in eine starke Krypto-Praxis investieren und ihre Dienstleistungen in den Bereichen Decentralized Finance (DeFi), nicht-fungible Tokens (NFTs) und Metaverse ausbauen. Schliesslich erwarte das Unternehmen in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum in diesen Bereichen.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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