Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home » Aktuell » News » Deutsche Banken dürfen mit neuem Gesetz Krypto-Werte verwahren
    Skyline von Frankfurt zeigt deutsche Banken

    Deutsche Banken dürfen mit neuem Gesetz Krypto-Werte verwahren

    von Redaktion cvj.ch am 29. November 2019 News

    Deutsche Banken können ab 2020 mit dem neuen Geldwäschegesetz ein erweitertes Geschäftsmodell verfolgen: den Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin und anderen Krypto-Währungen.

    Streichung des "Trennungsgebots"

    Wie einem Bericht des Handelsblatt zu vernehmen ist, könnte sich für deutsche Banken ab 2020 ein neues Geschäftsfeld eröffnen: Der Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Die einzige Bank, die solch eine Dienstleistung aktuell anbietet, ist die Berliner Bitwala-Bank. Mit dem geplanten Gesetz zur Umsetzung der vierten EU-Geldwäscherichtlinie dürfte sich dies aber ändern.

    Der Gesetzesentwurf sieht die Streichung des sogenannten Trennungsgebots vor. Der Bundesrat hat das Gesetz am heutigen Freitag beschlossen. Somit kann die Neuregelung zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Das neugeregelte Kryptoverwahrgeschäft, also die Aufbewahrung Krypto-Werten, hätte demnach nicht aus derselben rechtlichen Einheit wie regulierte Bankgeschäfte angeboten werden dürfen. Banken hätten auf externe Verwahrstellen oder spezielle Töchter zurückgreifen müssen.

    Dies ist nun nicht mehr nötig: Ab Januar 2020 können Geldhäuser den Kunden im Onlinebanking auf Knopfdruck auch Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder eben besagte Krypto-Währungen anbieten.

    Deutschlands Banken bald stark im Krypto-Geschäft vertreten?

    Das Gesetz sieht zudem weitere Erleichterungen vor, etwa verlängerte Antragsfristen für die nötige Lizenz.
    Auch andere Finanzdienstleister (z. B. Vermögensverwalter), welche für ihre Kunden Krypto-Werte verwahren, müssen entweder selbst eine Lizenz erwerben, oder vor dem 01.01.2020 einen Krypto-Verwahrer finden der diese Aufgabe für sie übernimmt.

    Der Chef des Beratungshauses DLC, Sven Hildebrandt meinte dazu, dass Deutschland auf einem guten Weg zum Krypto-Himmel sei. Der deutsche Gesetzgeber nimmt eine Vorreiterrolle bei der Regulierung von Kryptoverwahrern ein. Auch der Bankenverband BdB begrüsst die Neuregelung: Gerade Kreditinstitute sind erfahren in der Verwahrung von Kundenvermögen sowie im Risikomanagement. Zusätzlich sind sie dem Anlegerschutz verpflichtet und werden seit jeher von der Finanzaufsicht kontrolliert.

    Sie könnten Geldwäsche und Terrorfinanzierung effektiv unterbinden, so der BdB. Zusätzlich ermöglicht die Neuregelung, dass Anleger über heimische, statt ausländische Fonds in Krypto-Werte investieren. Fondshäuser benötigen schliesslich zwingend eine Bank- oder Wertpapierverwahrlizenz.

    Auch Kritiker äussern sich

    Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg äussert hingegen Kritik. Der Finanzexperte Niels Nauhauser fürchtet, dass Banken nun aggressiv auf Kundenfang gehen: Grundsätzlich verkaufen Banken unterschiedliche Finanzprodukte, wenn die Provision stimmt. Wenn es also möglich wird, Krypto-Währungen zu verkaufen und kostenpflichtig zu verwahren, besteht das Risiko, dass sie ihren Kunden Assets mit Totalverlustrisiko andrehen.

    Auch der Finanzberichterstatter Fabio De Masi von der Linkspartei warnt: «Die Banken sind heiss auf Gewinne aus Kryptogeschäften. Der finanzielle Verbraucherschutz darf aber nicht unterlaufen werden.» Auch die Bafin müsse zusätzliche IT-Risiken bei der Verwahrung von Krypto-Assets intensiv prüfen.

    "Krypto-Werte" erstmals im deutschen Recht verankert

    Kern der Neuregelung ist der Begriff der «Krypto-Werte», der erstmals im deutsche Recht auftaucht. Definiert ist dieser dort als «digitale Darstellungen eines Werts, der von keiner Zentralbank oder öffentlichen Stelle emittiert wurde», aber «als Tausch- und Zahlungsmittel akzeptiert wird oder Anlagezwecken dient.» An dieser Definition hat sich im Verlauf des Gesetzgebungsprozesses nichts geändert.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
    • Website
    • Twitter
    • LinkedIn

    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

    Verwandte Artikel

    Krypto-Assets bei Raiffeisen ab 2027: Die Schweizer Genossenschaftsbank bietet Handel und Verwahrung mit Sygnum als Partner.

    Exklusiv: Raiffeisen bietet ab 2027 Krypto-Handel und -Verwahrung an

    Sui Netzwerkausfall am 28. Mai 2026: Das Mainnet stand zwei Stunden still, SUI fiel um 8% - der dritte Ausfall seit 2023.

    Sui Netzwerkausfall stoppt zwei Stunden lang die Blockproduktion

    Mark Cuban hat den Grossteil seiner Bitcoin verkauft und kritisiert das Asset nach der Iran-Krise als gescheiterten Inflationsschutz.

    Mark Cuban verkauft Grossteil seiner Bitcoin-Bestände

    Krypto-Assets bei Raiffeisen ab 2027: Die Schweizer Genossenschaftsbank bietet Handel und Verwahrung mit Sygnum als Partner.
    29. Mai 2026

    Exklusiv: Raiffeisen bietet ab 2027 Krypto-Handel und -Verwahrung an

    Sui Netzwerkausfall am 28. Mai 2026: Das Mainnet stand zwei Stunden still, SUI fiel um 8% - der dritte Ausfall seit 2023.
    29. Mai 2026

    Sui Netzwerkausfall stoppt zwei Stunden lang die Blockproduktion

    VanEck listet mit VBNB den ersten US-Spot-BNB-ETF an der Nasdaq. Fee 0.39%, Verwahrung bei Anchorage Digital, kein Staking zum Start.
    28. Mai 2026

    VanEck startet ersten US-BNB-ETF (VBNB) an der Nasdaq

    twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

    Über Crypto Valley Journal
    Über Crypto Valley Journal

    Am Puls der Bewegung

    • Akademie
    • Kontakt
    • Werbung
    • Über uns
    • Partner
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Disclaimer
    Suche

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.