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    Streit um Schuldenobergrenze sorgt für Marktunsicherheit

    Täglicher Marktkommentar vom 27.01.2020

    von Redaktion cvj.ch am 27. Januar 2020 Marktkommentar

    Marktkommentar von Patrick Heusser, Crypto Finance AG

    Aufgrund der jüngsten Ereignisse dachten wir, es wäre an der Zeit, das Gesamtbild der traditionellen Finanzmärkte zu betrachten.

    Corona-Virus beeinflusst die chinesische Wirtschaft

    Der Ausbruch des Corona-Virus führte inzwischen zu einer Abriegelung von mindestens zwei chinesischen Städten mit einer Bevölkerung von über 10 Millionen Menschen. Die erste direkte Kursreaktion darauf war bei Rohöl und chinesischen A-Aktien zu beobachten, welche deutlich niedriger öffneten. Wegen der chinesischen Neujahrsfeiertage ist die Börse in Hongkong bis Mittwoch und die A-Aktien bis Freitag geschlossen. Meine Vermutung ist, dass wir gegen Ende dieser Woche die volle Auswirkung sehen werden.

    Der Schaden für die Binnenwirtschaft ist massiv und wird wahrscheinlich erst nach einigen Wochen oder gar einem Monat messbar sein.

    Libanon kurz vor Zahlungsunfähigkeit

    Etwas weiter westlich haben wir dann den Libanon, der am Rande der Zahlungsunfähigkeit steht. Die Nationalbank (BDL) hat im März 2020 Rückzahlungen und Zinszahlungen zu leisten, was ihre finanzielle Situation bis an die Grenze des Machbaren bringt. Ein ziemlich detailliertes Bild der Situation vor Ort ist in diesem Twitter-Thread zu sehen.

    Zudem gab es einen weiteren Raketenangriff auf die US-Botschaft in Bagdad. Lesen Sie hier mehr darüber.

    Wie bereits erwähnt, haben die Aktienmärkte sowie der Ölsektor auf alle diese Nachrichten bereits reagiert. Die Reaktion des Ölsektors schwank jedoch zwischen dem Corona-Virus und dem Krieg.

    Gold hat seinen Zweck erfüllt und sich in Erwartung einer Verschlechterung der globalen Situation nach oben bewegt. Auch JPY und CHF sind in den letzten Tagen gestiegen. Der USDJPY ist bei der Eröffnung sogar noch tiefer gefallen.

    Und nicht zuletzt erwacht langsam aber sicher ein riesiges Monster. Der Sektor der BBB-Anleihen steht kurz vor dem Zusammenbruch, und Milliarden ausstehender Anleihen werden sich in "Schrott" verwandeln. Wenn dies geschieht, werden sehr viele Vermögensverwalter gezwungen sein, diese Anleihen zu verkaufen, weil sie entweder über gar keine Risikolimite verfügen, um diese Schrottanleihen zu halten, oder sie ihre Limiten überschreiten werden und einen Teil davon reduzieren (verkaufen) müssen. Wir haben in der Vergangenheit solche Flussbewegungen gesehen, aber dieses Mal wird das System die Kapazitätsgrenzen gemäss Raoul Paul erreichen. Kurz gesagt, er hat darauf hingewiesen, dass die Unternehmen, die in der Lage/bereit sind, Schrottanleihen zu halten, nicht in der Lage sein werden, die massive Verkaufswelle aufzufangen. Vergessen Sie nicht, dass auch die meisten grösseren Investmentbanken keinen Platz in ihren Bilanzen haben. Falls dieses schlimmste Szenario eintritt, wird die Regulierungsbehörde vermutlich eingreifen und einige Regeln lockern.

    Traditionelle Vermögensverwalter haben Bitcoin wohl nicht auf dem Radar

    Was hat Bitcoin mit all dem zu tun?

    Das Narrativ bestätigt sich vorerst. Mit der Verschlechterung der globalen Wirtschaftslage sahen wir einen BTC$ Preisanstieg. Aber auch hier glaube ich nicht, dass Bitcoin tatsächlich als ein sicherer Hafen wahrgenommen wird. Mein Hauptargument ist, dass keiner der traditionellen Vermögensverwalter, die auf der Suche nach sicheren Anlagen sind, Bitcoin auf ihrem Investitionsradar hat. Die meisten von ihnen dürfen sie nicht einmal anfassen. Daher hält der Privatanleger an dem Narrativ fest, indem er Bitcoin in der Erwartung kauft, dass Bitcoin sich weiter nach oben bewegt, sobald "die Kacke am Dampfen ist".

     


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