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    Krypto Börsen

    von Redaktion cvj.ch am 3. März 2021 Basiswissen

    Der Handel mit traditionellen Werten wie Währungen, Aktien oder Rohstoffe blickt mittlerweile auf eine jahrzehntelange Geschichte zurück. Der gewichtigste Handelsplatz für US Aktien, die New York Stock Exchange, wurde beispielsweise bereits im Jahre 1817 gegründet.

    Evolution der Kryptobörsen

    Im Vergleich zu den Handelsplätzen traditioneller Anlagewerte wie Aktien, Rohstoffe etc., ist der Handel mit Kryptowährungen noch sehr jung. Der erste Handelsplatz für Bitcoin stellte wohl die Börse Mt.Gox im Jahre 2010. Ihre Geschichte endete allerdings abrupt im Jahre 2014. Nach einem Diebstahl (Hack) eines grossen Teils der verwahrten Kundenvermögen in Form von Bitcoins, sah sich die Börse gezwungen Insolvenz anzumelden.

    Es folgten bereits 2011 und 2012 andere Börsenanbieter von Kryptowährungen, welche im Unterschied zu MtGox, bis Dato aktiv sind. Zu den gewichtigsten nach Handelsvolumen zählen Bitfinex, Bitstamp, Kraken und Coinbase. 2013 folgten weitere Börsen welche auf den asiatischen Raum abzielten, darunter sind Namen wie OKCoin, Huobi und Binance. Letztere erst 2017 gegründet, kapitalisiert mit einem Tokensale (ICO), zählt aktuell zu den grössten Kryptobörsen gemessen an Volumen und Angebot an gehandelten Coins.

    Es ist kein Geheimnis, dass Börsen aktuell die lukrativsten Unternehmen im Kryptobereich stellen. Alleine Binance konnte gemäss Berechnungen von the block für das Jahr 2018 einen Gewinn von annähernd 450 Mio USD einfahren.

    Die Börsen varieren im Angebot. Einige fokussieren sich auf die Handelbarkeit von möglichst vielen Währungspaaren, andere führen Instrumente mit Hebeleffekt aus dem Derivatemarkt im Angebot.

    Unterschiede zu traditionellen Börsen

    Einer der Hauptunterschiede von Kryptobörsen zu den traditionellen Börsen, besteht im Zugang zu diesen. Währenddem für den Zugang zu einer Aktienbörse ein Mittelmann in Form einer Bank oder Broker benötigt wird, läuft der Kryptohandel direkt vom Anleger über die Börse. Die Kryptobörse übernimmt nebst dem Betreiben der Handelsplattform auch die Verwahrung der Werte. Sie führt die Konten und die Wallets für den Kunden und verwahrt dessen Geldbestand sowie Krypto-Assets. Dies birgt indes die Gefahr dass bei einem Hack diese Kundenvermögen in Gefahr sind. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Krypto-Assets nach getätigtem Kauf in eine eigene Wallet zu transferieren, welche abseits der Börse gehalten werden kann. Besteht die Absicht die Krypto-Assets länger zu halten ist dieser Weg einem halten an der Börse aus Sicherheitsüberlegungen vorzuziehen.

    Ein weiterer Unterschied besteht in den Handelszeiten. Während sich die Öffnungszeiten traditioneller Börsen üblicherweise an Bürozeiten orientieren, wird Krypto 24/7 gehandelt.

    Währungspaare und Auftragstypen

    Die meisten Börsen offerieren zu den wichtigsten Kryptowährungen ein FIAT Währungspaar an. Das bedeutet, der Anleger kann beispielsweise Bitcoin gegen USD oder EUR direkt handeln. Eine oft genutzte Alternative stellen Währungspaare mit Stablecoins dar. Hier wird Bitcoin z.b. gegen einen USD Stablecoin gehandelt.

    Handelsoberfläche von Coinbase pro

    Die Handelsweise sowie die Auftragstypen unterscheiden sich nicht wesentlich von einer traditionellen Börse. Es gibt ein Orderbuch mit Markttiefe. Aufträge können limitiert oder bestens aufgegeben werden und verschiedene Stop Loss Varianten sind üblicherweise auch verfügbar.

    Dezentrale Börsen

    Die grosse Mehrheit der Krypto-Börsen stellen aktuell zentrale Börsen. An ihnen wird aktuell auch die überwältigende Mehrheit an Handelsvolumen generiert. Sie werden, ähnlich wie bei den traditionellen Börsen, von einer Unternehmung geleitet. Der Handel und die Verwahrung findet auf ihrem geschlossenen Serversystem statt. Da vor allem die Verwahrung von Krypto-Assets Risiken beinhaltet, ist die Idee von dezentralen Börsen prinzipiell interessant. An dezentralen Börsen werden die Krypto-Assets direkt vom Anleger in seiner eigenen Wallet gehalten und nur bei einem Abschluss mit einem anderen Marktteilnehmer transferiert. Der Anleger bleibt also Besitzer seiner Assets. Die Vorteile der Sicherheit werden aktuell aber noch durch eine mindere Geschwindigkeit getrübt. Durch die Komplexität welche die Konfiguration eines dezentralen Handelsplatzes mit sich bringt, sind übliche Börsen Eigenschaften wie Marketmaking oder auch stop loss Aufträge schwieriger umzusetzen.

    Das Feld der dezentralen Börsen entwickelt sich rapide. Angeheizt durch das aufstrebenden DeFi-Gebiet stellen sie einen zentralen Pfeiler im neuen dezentralen Finanzökosystem.

    Einen Überblick über die aktuell gängigsten Krypto Börsen findet sich hier.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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