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    Sie sind hier:Home » Invest » Ehemaliger Prudential CEO spricht sich für Bitcoin aus
    George Ball Bitcoin

    Ehemaliger Prudential CEO spricht sich für Bitcoin aus

    von Redaktion cvj.ch am 17. August 2020 Invest

    Der Vorstandsvorsitzende der Investmentfirma Sanders Morris Harris und ehemaliger CEO von Prudential Securities, George Ball, hat seine Einstellung gegenüber Bitcoin geändert. Warum er über die Jahre von einem Bitcoin-Gegner zu einem Bitcoin-Befürworter geworden ist.

    In einem Video-Interview mit dem Nachrichtensender Reuters bezeichnete sich George Ball selbst als langjähriger Bitcoin-, Blockchain- und Krypto-Gegner. Nun sei er jedoch anderer Ansicht. Er erklärte dem Journalisten Fred Katayama, dass Bitcoin oder andere Krypto-Währungen bald als sichere Wertanlage Anerkennung finden werden. Viele wohlhabende Investoren oder Trader werden laut Ball nach dem Labor Day (1. September) in Kryptowährungen investieren.

    Überraschende Wendung eines früheren Bitcoin-Gegners

    «Ich habe das noch nie zuvor gesagt, und ich war schon immer ein Blockchain-, Krypto-Währungs- und Bitcoin-Gegner. Aber wie Sie jetzt sehen, kann die Regierung die Märkte nicht ewig stimulieren, die Liquiditätsflut wird ein Ende haben.» -  George Ball

    Hierbei bezieht sich Ball auf die Handlungen der US-Regierung und des Federal Reserves, um den durch die Corona-Pandemie verursachten wirtschaftlichen Schaden auszugleichen. Investoren und Trader werden sich somit gemäss Ball Bitcoin oder ähnlichen Anlagen als Absicherung zuwenden. Wenn staatliche Hilfsprogramme auslaufen, müssen geliehene Gelder zurückgezahlt werden. Die entscheidende Frage - so Ball, sei daher - wie die Regierung diese Rückzahlung finanzieren will.

    «Werden sie die Steuern stark anheben oder werden sie Geld drucken? Wenn sie Geld drucken, das die Währung und wahrscheinlich sogar inflationsgeschützte Schatzanweisungen (Treasury Inflation-Protected Securities, TIPS) entwertet, können sie korrumpiert werden.» - George Ball

    Angesichts dieses potenziellen Ergebnisses wird der sehr wohlhabende Investor oder Händler "wahrscheinlich auf Bitcoin oder etwas Ähnliches als Alternative zurückgreifen".

    Auch andere Finanzexperten wenden sich Bitcoin zu

    Weitere traditionelle Investoren, die ihre Meinung geändert haben:

    Mark Cuban

    Der US-Amerikanische Unternehmer Mark Cuban war noch vor einem halben Jahr der Meinung, dass sogar Bananen ein besseres Tauschmittel als Bitcoin wären, und mehr intrinsischen Wert besässen. In einem Podcast mit Bitcoin-Enthusiast Anthony Pompliano gab er jedoch zu:

    "Zum potenziellen Nutzen von Bitcoin, wenn alles [schief]geht, weil wir so viel Geld drucken und es globale Auswirkungen gibt, kann man mit Bitcoin etwas anfangen." - Mark Cuban

    Trotzdem bleibt er eher skeptisch, solange Bitcoin nicht einfacher zugänglich für einfache Leute wird.

    JP Morgan CEO Jamie Dimon

    Mitte 2017 bezeichnete der langjährige JP Morgan CEO Jamie Dimon Bitcoin als "Betrug, der bald zusammenbrechen wird". Weiter sagte er, dass er jeden JP Morgan Händler, der Bitcoin kaufen wollte, sofort feuern würde. Es wäre gegen ihre Regeln und es wäre dumm.

    Nicht lange später veröffentlichte JP Morgan ihre eigenen Blockchain-Plattform "Quorum", die womöglich sogar bald mit einem der führenden Blockchain-Unternehmen Consensys fusioniert wird. Zusätzlich wollen sie auch ihren eigenen Token "JP Morgan Coin" herausgeben, der für Transfers innerhalb ihres Systems verwendet werden soll.

    Mittlerweile können auch US-Kryptobörsen mit JP Morgan zusammenarbeiten und in ihren letzten Analysen der grössten Krypto-Währung kamen sie zum Schluss, dass es sich bei Bitcoin um eine langlebige Wertanlage handeln könnte.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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