Schuhhersteller Chase Shiel und Kickz möchten Sneaker auf die Blockchain bringen

Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen dem australischen Schuhproduzent «Chase Shiel» und dem Einzelhändler «The Kickz», ist eine limitierte Produktion von Sneakers inklusive Plazierung auf der Blockchain geplant.

Die Schuhe, welche vom Nike Air Max 1 inspiriert wurden, können mit Hilfe der ToolChain Suite von VeChain und der Thor Blockchain nachverfolgt werden. Chase Shiel und VeChain – deren Kooperation bereits seit November 2019 besteht – möchte die Plattform auch künftig für den Nachweis der Authentizität und zur Bekämpfung von Plagiaten nutzen. Die bestellten Produkte werden mit einem Tracking-Chip des Unternehmens an VeChain übermittelt. Da die Schuhe von Nike inspiriert wurden, die Herstellung jedoch nicht direkt über den US-Konzern lief, äusserten sich einige Personen auf Social-Media disbezüglich kritisch.

Nike möchte schon länger Schuhe tokenisieren

Spekulationen zufolge erhofft sich VeChain dadurch wohl Aufmerksamkeit von Nike. Nike hatte in der Vergangenheit immer wieder in Erwägung gezogen, eigene Schuhe zu tokenisieren. Dies belegt ein Dokument, welches am 10. Dezember beim U.S. Patent and Trademark Office veröffentlicht wurde. Darin erläutert Nike, den Schuhen eigene IDs zuzuweisen und ERC 721 Token für diese zu erstellen. Beim Erwerb von Schuhen können die Käufer diese Token «entsperren» und sie in weiterer Folge mit eindeutigen Besitzer-IDs verknüpfen. Dies ermöglicht den Besitz der Schuhe zu bestätigen. Die limitierten Sneaker bekannter Marken, wie beispielsweise Adidas oder Nike, werden immer beliebter und wechseln den Besitzer nicht selten für Preise im vierstelligen Bereich.

VeChain macht auch Lebensmittel nachverfolgbar

Ein weiterer Geschäftszweig von VeChain ist die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln in China. Das Unternehmen hat in diesem Jahr bereits Partnerschaften mit der Walmart-Tochter, der Premium Einkaufskette Sam`s Club und der Shenzhen Yuhongtai Foods Company verkündet. Im Rahmen einer Messe im vergangenen Jahr wurde ausserdem eine Zusammenarbeit mit der ASI Group beschlossen. Gemeinsam soll die erste kontinentübergreifende Logistik- und Handelslösung auf Basis der öffentlichen Blockchain «VeChainThor» initiiert werden.

Genutzt werden soll die Lösung mit dem Namen Foodgates von der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Mithilfe der Lösung lassen sich zertifizierte Informationen über den kompletten Lebenszyklus der Produkte gewinnen. Begonnen bei der Kuhselektion über die Verpackung, dem interkontinentalen Versand bis hin zum Endkonsumenten im Restaurant kann so die Produktionskette nachverfolgt werden. Bei der Eröffnungsfeier des Projektes waren unter anderem Präsident Xi Jinping und Emmanuel Macron anwesend.

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Redaktion cvj.ch

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