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    Österreichische Post erstellt NFT-Briefmarke

    Österreichische Post erstellt NFT-Briefmarke

    von Redaktion cvj.ch am 22. Juni 2021 Blockchain

    Die Österreichische Post verbindet seit 2019 das Traditionelle mit der neuartigen Blockchain-Technologie. Mit der vierten Generation ihrer limitierten Krypto-Briefmarke schaffen sie einen digitalen Zwilling als NFT und versehen die physische Marke mit einem Chip.

    Die "Crypto Stamp 3.0" wurde als nicht-fungibler Token (NFT) auf der Blockchain geschaffen und wartet mit weiteren Features auf. Ein integrierter NFC-Chip verifiziert die Echtheit und öffnet auf dem Smartphone eine URL, die den Zustand der gescannten Briefmarke anzeigt. Die aktuelle Crypto Stamp wurde in der Form einer Plastikkarte im Kreditkartenformat herausgegeben.

    Neben dem Zugang zur virtuellen Sammlung erhalten Besitzer auch eine echte, nassklebende Briefmarke mit einem Nennwert von 9.90 Euro zum Frankieren. Diese werden Sammler womöglich nicht zum Versenden von physischer Post verwenden, um den Sammelwert zu steigern.

    Der Wal erwacht zum Leben

    Das Motiv der Crypto Stamp 3.0 ist ein Wal - in Anlehnung an die szenetypischen "dicken Fische", die grosse Mengen von Kryptowährungen besitzen und damit Märkte beeinflussen können. Im nicht aktivierten Zustand führen die Codes der jeweiligen Briefmarke auf die assozierte Webseite und es ist ein schlafender Wal zu sehen. Besitzer können durch Scannen ihres Codes hinter dem abgeklebten Sicherheitsetikett den Besitz bestätigen und damit den digitalen Zwilling aktivieren. Das Motiv, respektive der nicht-fungible Token (NFT), erhält einen neuen Zustand.

    Quelle: Österreichische Post

    Durch das Anlegen einer Kollektion werden Sammler der Blockchain-Briefmarken Trophäen erhalten. Spezielle Auszeichnungen werden für Sammlungen vergeben, die besondere Kriterien erfüllen. Beispielsweise wenn eine Sammlung alle Farben eines Motivs enthält oder Marken aller sechs Motive der Crypto Stamp 1.0, 2.0 und 3.0 - aber auch für die erste Marke in der Sammlung. Technisch wird die Sammlung so wie auch die NFT-Briefmarke selbst als ein Ethereum-Token präsentiert, besitzt allerdings gleichzeitig auch eine Wallet-Adresse.

    Analog trifft auf digital

    Dier erste Blockchain-Briefmarke der Welt hatte die Österreichische Post AG am 11. Juni 2019 herausgegeben. Die Crypto Stamp 1.0 mit einer Auflage von 150'000 Stück war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und sorgte weltweit für Aufsehen. Die 4 Motive der Crypto Stamp 2.0 mit einer Gesamtauflage von 240'000 Stück folgten kurze Zeit darauf.

    Eine Spezialauflage wurde unter dem Motto "Das goldene Einhorn" aufgelegt und auf 999 Stück limitiert. Diese hat mit einem Weltrekord Geschichte geschrieben - die Briefmarke zierte ein 1-Gramm-Goldbarren und wies einen Nominalwert von 500 Euro auf. Unter den Besitzern wurde ausserdem ein Unikat mit 20-Gramm-Goldbarren verlost.

    Das Ökosystem der Österreichischen Post

    Die limitierten Sondermarken wurden off- und online verkauft, die Herkunft beziehungsweise die Kaufart des Crypto Stamps 3.0 wird in den Metadaten des NFT überliefert. Im Blockexplorer ist zudem der Disclaimer des Verkaufs ersichtlich. Über den OnChainStore konnten Benutzer aus anderen Ländern an die gefragten Einzelstücke gelangen.

    In der Galerie sind alle Marken ersichtlich, das Wallet und die damit verbundene Sammlung werden über Metamask verwaltet. Ein Blick auf zufällig ausgewählte Transaktionen offenbarte, dass Käufer meist mehrere Marken für sich bestellten. So war auch die dritte Edition der Blockchain-Briefmarken innerhalb eines Tages ausverkauft.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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