WEF: Konsortium zur Verwaltung digitaler Währungen angekündigt

Letze Woche wurde im Rahmen des WEF ein globales Konsortium angekündigt, das sich auf die Gestaltung eines rechtlichen Rahmens für die Verwaltung digitaler Währungen, einschließlich Stablecoins, konzentrieren will.

Das WEF führte auch im Jahr 2020 mehr als 3.000 weltweit führende Persönlichkeiten aus Politik, Regierung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur, sowie Medien zusammen. Unter dem Thema „Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World“ (Interessenvertreter für eine kohäsive und nachhaltige Welt) haben sich die Teilnehmer auf die Definition neuer Modelle für den Aufbau nachhaltiger und integrativer Gesellschaften in einer multikulturellen Welt fokussiert.

Digitale Währungen ein Kernthema am WEF

Digitale Währungen seien ein Schwerpunktbereich des Forums, sagte WEF-Gründer und Vorsitzender Klaus Schwab. Der Bereich erfordere Beiträge über Sektoren, Funktionen und Geografien hinweg.

„Aufbauend auf unserer langen Geschichte der öffentlich-privaten Zusammenarbeit hoffen wir, dass die Ausrichtung dieses Konsortiums die Gespräche anstoßen wird, die notwendig sind, um einen robusten Rahmen für die Verwaltung der globalen digitalen Währungen zu schaffen“, sagte er.

„Global Consortium for Digital Currency Governance“ wird ins Leben gerufen

Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, soll das „Global Consortium for Digital Currency Governance“ den Zugang zum Finanzsystem durch innovative politische Lösungen verbessern, die integrativ und interoperativ sind.

„Digitale Währungen sind eine enorme Chance, das Finanzsystem zugänglicher und fairer zu machen“ – Neha Narula, Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Das Konsortium will Finanzinstitutionen, Regierungsvertreter, Entwickler und andere Mitglieder der globalen Gemeinschaft zusammenbringen, um gemeinsam zu entscheiden, welche Art von Governance im Zusammenhang mit Kryptowährungen das Ziel der finanziellen Integration am besten fördern kann.

Das neue Konsortium besteht aus einer Reihe von Zentralbanken aus Entwicklungsländern, sowie von Mark Carney von der Bank of England (der sich schon früher zu den Möglichkeiten digitaler Währungen geäußert hat) und mehreren Nichtregierungsorganisationen.

„Neue Technologien, wie die Blockchain, haben dazu beigetragen, eine Revolution in der Mechanik des Geldes auszulösen“ – Joseph Lubin, Gründer ConsenSys.

 

 

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Redaktion cvj.ch

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