Libra Projektleiter Marcus bereit für Kompromisse

Das von Facebook lancierte Projekt Libra erfährt immer weiterwachsende Skepsis. Der Projektleiter David Marcus sagte nun vor einem Bankseminar, das Hauptziel sei ein „effizienteres Zahlungssystem“ zu schaffen.

Kompromissbereitschaft was den Währungskorb betrifft

So würde auch die Möglichkeit bestehen, die eigene Kryptowährung mit nationalen Kryptowährungen, sollten sie dann auch geschaffen werden, abzubilden. Zuvor wollte Facebook auf synthetische Währungen welche in einem Währungskorb abgebildet werden zurückgreifen. Anstelle einer synthetischen Einheit könnte nach Marcus auch eine Reihe von „Stablecoins“ genutzt werden.

„Das Projekt könnte durchaus auch mit einer Reihe von Stablecoins realisiert werden. Nationale Währungen in tokenisierter digitaler Form sind Optionen, die in Betracht gezogen werden sollten. Was uns wichtig ist, ist die Mission und es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, diese zu erreichen“, so David Marcus

Marcus fürchtet Verfehlung des ursprünglichen Ziels

Weiterhin führte Marcus aus, dass das Ziel Libra im Juni 2020 zu lancieren weiterhin angestrebt wird. Allerdings könnte dieses aufgrund von regulatorischen Hürden verfehlt werden. Politiker und Regulierungsbehörden haben die Einführung von Libra immer wieder kritisiert. Zusätzlich haben einige wichtige Mitglieder der Libra Association das Projekt verlassen. Wie hier bereits berichtet wurde, sind vor der Signatur einer Vereinbarung bereits 7 der 28 Gründungsmitglieder abgesprungen.

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