Grayscale Bitcoin Trust – Zuflüsse von Hedgefonds liegen bei 84%

Michael Sonnenshein, Managing Director von Grayscale, äusserte sich in einem kürzlich geführten CNBC Interview zum laufenden Geschäft des Fonds Grayscale Bitcoin Trust (GBTC).

Als „SEC Reporting Company“ einfacherer Zugang für institutionelle Investoren

Sonnenshein, seinerseits Geschäftsführer des weltweit grössten Digital Asset Managers erklärte im Interview, Grayscale habe bei der SEC zu Beginn der laufenden Woche eine Registrierungserklärung (Form-10) für den eigenen börsennotierten Bitcoin Fonds Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) eingereicht. Grayscale Investments bietet Investoren durch Aktien in einem Krypto-Trust eine gewisse Rechts- und Sicherheitsinfrastruktur. Im Falle, dass die SEC diesen Antrag genehmigt, würde der Bitcoin Trust als „SEC Reporting Company“ eingestuft werden. Dies wiederum würde institutionellen Investoren, einen erleichterten Zugang zu digitalen Assets über den Grayscale Bitcoin Trust ermöglichen.

Pressetext Grayscale

84% der Q3 Zuflüsse stammen von Hedgefonds

Sonnenshein bestätigte auch ein starkes Interesse von institutionellen Investoren in Form von Hedgefunds. So hätten traditionelle Hedgefunds zu 84% an den Zuflüssen im dritten Quartal beigetragen.  Der Greyscale Bitcoin Trust wird seit Mai 2015 gehandelt. Das Handelsvolumen des Greyscale Bitcoin Trust hat sich innerhalb der letzten drei Monaten in Relation zum Vorjahr mehr als verdreifacht.

Auffällig an dieser Investitionssumme ist die Tatsache, dass der Krypto-Markt im dritten Quartal rückläufig war. Die Zuflüsse haben somit unabhängig von der Performance des Bitcoin Kurses stattgefunden. Der jüngste Vorstoss von Grayscale folgt auf ein Rekordjahr für den Trust, der im dritten Quartal 2019 Zuflüsse von insgesamt 254 Millionen US-Dollar in seine Produkte verzeichnen konnte.

Sonnenshein sieht Bitcoin Halving als wichtiger Faktor für 2020

Sollte sich das Form-10 als effektiv erweisen, wird man laut Sonnenshein erstmals einen besseren Zugang für Institutionen sehen können, die einen SEC-Berichterstatter zum investieren benötigen. Dadurch sollen auch die Liquiditätsoptionen steigen. Investoren könnten ihre Bestände dann schon nach sechs, statt wie bisher nach zwölf Monaten bekanntgeben.

Ausserdem erwähnte Sonnenshein das anstehende Halving, welches zu einer Verringerung des Angebots führen wird – und sich in der Vergangenheit als Faktor erwiesen hat, der positiven Einfluss auf den Preis des Vermögenswertes hatte.

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