Die Universität St. Gallen nutzt Blockchain-Technologie zur Betrugsprävention

Die Universität St. Gallen möchte die Blockchain-Technologie einsetzen, um gegen gefälschte Diplome vorzugehen. Damit sollen elementare Informationen wie Daten oder Namen unveränderlich abgespeichert werden und somit Fälschungen verunmöglichen.

Anlässlich eines Interviews mit CNN Switzerland bestätigte dies Harald Rotter, CIO der Universität St. Gallen und erläuterte die Vorgehensweise. Die Vergabe der ersten Blockchain-basierten Diplome kündigte Rotter auf Oktober 2019 an. Geplant sei, die Nutzung der Blockchain-Technologie sowie deren Ausweitung an der gesamten Universität umszusetzen. Die Universität St. Gallen hatte im Jahr 2018 knapp über 9.000 eingeschriebene Studenten. Damit ist die Institution unter den 10 grössten Universitäten der Schweiz.

Geplant sind vorerst bis zu 200 auf der Blockchain festgehaltene Zertifikate im Jahr 2020 auszugeben. Die Universität St. Gallen folgt damit der Universität Basel, die bereits seit 2018 Zertifikate über die Blockchain abspeichert. Zusammengefasst haben die beiden Universitäten mehr als 20.000 Studierende, welche womöglich schon bald fälschungssichere Diplome erhalten werden.

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Redaktion cvj.ch

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