A1 Telekom Austria bietet Krypto-Zahlungen für mehr als 2.500 Geschäfte an

Das führende Telekommunikationsunternehmen aus Österreich, «A1 Telekom Austria» wird zukünftig Zahlungen in Krypto-Währungen akzeptieren.

Der Telekommunikationsriese, der mehr als 5,4 Millionen Mobilfunkkunden und rund 2,3 Millionen Festnetz-Kunden in Österreich zählt, hat in einer Pressemitteilung anfangs dieser Woche erklärt, dass künftig auch Zahlungen mit Krypto-Währungen, wie beispielsweise Bitcoin möglich sind. Die Möglichkeit, die Rechnungen durch digitale Währungen zu begleichen, resultiert aus einer Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen für Krypto-Zahlungen «Salamantex».

Mehr als 2.500 Geschäfte unterstützen das Konzept

Die Zahlungsmethode soll künftig direkt in der A1-Telekom Austria Zahlungsplattform integriert werden und die Chance bieten, neben den gängigen Zahlungsmethoden (Kreditkarte etc.) in mehr als 2.500 Geschäften in Österreich mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder anderen Krypto-Währungen zu bezahlen. Das Angebot, welches unter dem Namen «A1 Payment» lanciert wird, ist laut Angaben des Unternehmens «wegweisend». Die Limits, welche beim Bezahlen mit Bitcoin & Co. anfallen, liegen dem Unternehmen nach bei rund 99.000 Euro – und sind dementsprechend auch bedeutend höher als die Limiten bei einer herkömmlichen Kredit- oder Maestrokarte.

Durch die Zusammenarbeit mit Salamantex erhalten die Händler, die Krypto-Währungen akzeptieren, den per Krypto bezahlten Betrag direkt und in Echtzeit umgewandelt in Euro. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Händler keine Erfahrungen oder fundiertes Wissen aus dem Krypto-Bereich benötigen. Auch das Wechselkurs- oder Währungsrisiko hinsichtlich der Umrechnung von Krypto in Fiat entfällt.

Diverse Unternehmen fügen Krypto-Währungen zu den Zahlungsmethoden hinzu

Die Einführung von Krypto-Zahlungen hat in den vergangenen Monaten wieder stark zugenommen, was unter anderem mit dem Coronavirus zu tun haben könnte. Mit dem Aufkommen des Virus hatte sich das Konsumentenverhalten hin zu bargeldlosen Zahlungsmethoden gewandelt. Dementsprechend gab es in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Meldungen von Anbietern, die neu auch Krypto-Währungen akzeptieren. Das internationale Reiseunternehmen Expedia kündigte beispielsweise an, durch eine Zusammenarbeit mit Travala, Krypto-Währungen auch für Hotelbuchungen zu akzeptieren. Ein weiteres Beispiel ist die Streaming-Plattform Twitch, welche für Abonnements, die mit Krypto-Währungen bezahlt werden, sogar einen Rabatt von zehn Prozent gewährt.

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Redaktion cvj.ch

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