Wöchentliche Bitcoin USD Chart Analyse Kalenderwoche 26

Bitcoin USD tägliche Basis

Bitcoin USD – Eine weitere Woche mit engen Bandbreiten

Die Berichtswoche war, wie bereits die Vorwoche, von tiefen täglichen Handelsspannen geprägt. Die meiste Zeit bewegte sich der Kurs in einer Bandbreite zwischen 9’100 bis 9’500 USD. Zwar wurde am Montag ein kurzer Ausreisser unter die 9’000 USD Marke unternommen. Dieser fand seinen Tagestiefpunkt bei 8’900 USD, allerdings erfolgte der Tagesschlusskurs wieder bei der mittlerweile gewohnten Handelszone knapp unter 9’500 USD. Ab Dienstag setzte ein Handel in sehr engen Bandbreiten im Bereich 9’300 – 9’500 USD ein, welcher bis zum Schluss der Berichtswoche anhielt.

Vorstossen bis an altbekannte Widerstände im Mikro und Makrotrend

Bitcoin USD

Nach dem Kurssturz von Mitte März etablierte sich eine veritable Gegenbewegung. Diese führte bis an die Widerstandszonen rund um 10’000 USD (rot). Es folgte eine erste Zurückweisung, welche den Kurs wieder an den 200-Tages-Durchschnitt (1), knapp über 8’000 USD heranführte. Mittlerweile sind weitere Versuche gescheitert, das Gebiet jenseits der 10’000 USD zu erklimmen. Ignoriert man die Intraday-Ausreisser vom 10. und 11. Mai, handelt Bitcoin seit gut einem Monat innerhalb der Zone 8’500 – 10’000 USD. Dabei ist eine Tendenz von höheren Tiefstkursen erkennbar.

Durch das vorläufige Scheitern an der historischen Widerstandszone formt sich ein steigendes Dreieck (3), welches grundsätzlich positiv zu werten ist. Dieses bringt jedoch auch die Eigenschaft von zu erwartenden heftigen Kursreaktionen bei Verletzung der Formation mit sich. Der Showdown zwischen Bullen und Bären wird unausweichlich und dürfte schon bald stattfinden.

Interessant ist die Widerstandszone um 10’000 USD in mehrfacher Hinsicht. Zum einen befindet sich hier der 0.618 Fibonacci Punkt (2) der gesamten Abwärtsbewegung, welche Ende Juni 2019 knapp unter 14’000 USD eingeläutet wurde. Zum anderen fungiert die Zone rund um 10’000 USD gleichzeitig als Bestätigung des nach wie vor bärischen Trends von tieferen Höchstkursen seit Dezember 2017 (siehe nächster Abschnitt).

Um das jüngste positive Bild im täglichen Intervall beizubehalten, sollte im besten Fall der Verlauf von höheren Tiefstkursen aufrechterhalten werden. Gelingt das nicht, sollte die Unterstützungszone 8’500 – 8’700 USD nicht unterschritten werden (grün). Als nächster Support gilt der Bereich knapp über 8’000 USD wo sich auch der 200-Tages-Durchschnitt (1) befindet. Die positive Struktur des Mikrotrends seit dem Märztief wird mit einem erneuten Test der Zone 7’500 – 7’700 USD gefährdet . Dabei kann der Bereich um 7’000 USD als letzte Unterstützung dienen, bevor die zuversichtliche Struktur nachhaltig Schaden nimmt.

Makro: An der Schwelle zur Trendwende

Bitcoin USD

Bitcoin scheiterte im wöchentlichen Intervall bisher, einen höheren Höchstkurs zu setzen, welcher den vorherrschenden bärischen Trend seit Dezember 2017 gebrochen hätte. In seinem letzten Anlauf seit Jahresbeginn konnte sich der Aufwärtstrend in der massgebenden Zone bei rund 10’500 USD nicht durchsetzen. Die seit Mitte März einsetzende Gegenbewegung nach der starken Kurskorrektur, führt den Kurs ein weiteres Mal an die Trendlinie, welche durch die tieferen Höchstkurse seit Ende 2017 zustande kommt.

Soll das negative Makrobild gebrochen werden, muss die Tendenz von tieferen Höchstkursen seit 2017 nachhaltig überwunden werden. Diese sollte mit mehreren wöchentlichen Kerzen oberhalb der 10’000 USD Marke legitimiert werden, um falsche Ausbrüche wie im Juli 2019 auszuschliessen. Die aktuelle Etablierung im neuen Bereich sieht nachhaltig aus und sollte sich in den nächsten Wochen oberhalb der 8’400 – 8’700 USD Zone, sowie oberhalb des 21-Wochen-Durchschnitts (1) abspielen um das neue positive Bild nicht wieder zu trüben.

Würde eine erneute Zurückweisung bis unter den Bereich von 7’000 USD erfolgen, sind Unterstützungen in der unteren Bandbreite  des Makrotrends durch den seit Bestehen noch nie durchbrochenen 200-Wochen-Durchschnitt (2) bei 5’900 USD, sowie durch die Trendlinie (3) der jeweiligen Tiefstkurse des Aufwärtstrends seit März 2017 zu erwarten.

 

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