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    Fragen an Sachverständige im deutschen Bundestag zum aktuellen Thema „Digitale Währungen“

    von Redaktion cvj.ch am 2. Oktober 2019 Köpfe

    Gestern berichteten wir über die erste Anhörung im deutschen Bundestag zum Thema "Digitale Währungen".  Dazu haben wir dem geladenen Sachverständigen Klaus Himmer ein paar Fragen gestellt.

    Herr Himmer, wie schätzen Sie die aktuelle Lage im Zusammenhang mit Kryptowährungen im generellen ein. Ist das ein Thema welches die Finanzwelt revolutioniert, oder doch eher heisse Luft?
    Ich denke, dass es durch die Konsolidierung der Marktkapitalisierungen im letzten Jahr zu einer gesunden Marktbereinigung kam und nun eine „Professionalisierung“ der Branche erkennbar ist. Auf der Enterprise- Seite ergeben sich mit Libra, Hedera Hashgraph und anderen interessante Konzepte. Auch im dezentralen Umfeld entwickelt sich vielversprechende Traktion, die mehr auf Adaption als Spekulation aus ist. Insbesondere sind hier Projekte / Anwendungen anzuführen, die sich um den Begriff „Decentralized Finance“ kurz DeFi gebildet haben.
    Bitcoin ist bekanntlich die am weitesten verbreitete Krypto-Währung. Wie ist Ihre Meinung zu Bitcoin?
    Mit Bitcoin wurde gleichzeitig das Konzept der Blockchain der Öffentlichkeit vorgestellt. Daher denke ich wird Bitcoin auch weiterhin eine entscheide Rolle im Ökosystem zukommen. Meines Erachtens wird sich die Funktion von Bitcoin nachhaltig zum digitalen Wertspeicher entwickeln als in Richtung alltägliches Zahlungsmittel.
    Neben Bitcoin gibt es ja bekanntlich die Kategorie «stable coins» in welcher auch Libra mitspielen will. Wie würden Sie die aktuelle und zukünftige Situation hinsichtlich Regulierung dieser neuen «kommerziellen» Krypto-Währungen beurteilen. Werden wir bald alle mit Stablecoins statt Kreditkarte bezahlen?
    Projekte wie Libra, sind letztendlich Finanzprodukte on steroids, das heisst sie sind mit der zusätzlichen Funktion ausgestattet, bequem als Zahlungsmittel eingesetzt zu werden. Vor allem durch die Integration in bestehende Applikationen wie WhatsApp oder Facebook entsteht ein enormes Potential, dass solche Projekte kurzfristig eine starke Adaption erfahren können. Hier ist für den Nutzer lediglich der Mehrwert ersichtlich, nämlich das bequeme Zahlen, ohne dass er die zugrunde liegende Technologie verstehen muss.
    Die Regulierung sollte sich entsprechend an vergleichbaren Finanzprodukten orientieren mit der Maßgabe, dass sich der vordergründige Einsatzzweck der Produkte von der reinen Wertanlage zum Zahlungsmittel geändert hat.
    Können als Alternative zu den «kommerziellen Stablecoins», staatliche von Zentralbanken ausgegebene Coins (CBDC) eine zukünftige Rolle spielen?
    Theoretisch ja.
    Wie ist Ihre generelle Einschätzung bezüglich Regulierung von Kryptowährungen? Sollte man diese vorantreiben oder eher restriktiv mit gar teilweisen Verboten angehen?
    Meines Erachtens ist Wettbewerb in allen Geschäftsbereichen zu begrüßen, daher lehne ich jegliche strikte Verbote ab. Die Regulierung sollte technologieneutral sein. Damit ist es unerheblich auf welchem technischen Medium ein Vermögenswert begeben wird.
    Haben Sie persönlich schon mal mit Krypto-Währungen hantiert?
    Klar, ich bin User erster Stunde.
    Klaus Himmer ist Sachverständiger im Deutschen Bundestag zum Thema "Digitale Währungen".
    Er ist CEO und Mitgründer von CryptoTax, einer Multishore Tax Reporting Lösung für Blockchain-basierte Assets.
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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

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