Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Fokus»Blockchain»Projekt Jura: Der nächste Schritt für einen Schweizer CBDC?
    Projekt Jura: Der nächste Schritt für einen Schweizer CBDC?Projekt Jura: Der nächste Schritt für einen Schweizer CBDC?

    Projekt Jura: Der nächste Schritt für einen Schweizer CBDC?

    von Redaktion cvj.ch am 14. Juni 2021 Blockchain

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) setzt ihre Experimente im Bereich der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) fort. Das "Projekt Jura" untersucht die grenzüberschreitende Zahlungsabwicklung in Zusammenarbeit mit der Französischen Notenbank.

    Die G20 hat die Verbesserung von grenzüberschreitenden Zahlungen zu einer ihrer Prioritäten erklärt und einen mehrjährigen Zeitplan zur Koordinierung der entsprechenden Anstrengungen unterbreitet. Das vorliegende Experiment trägt zu diesen Arbeiten bei.

    Das "Projekt Jura" soll erforschen, wie Grosshandel-CBDCs die Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz von grenzüberschreitenden Anwendungsfällen steigern könnte. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) unterstützt Experimente der Zentralbanken zu öffentlichen Gütern im technologischen Bereich.

    Experimente der Schweizerischen Nationalbank

    Das Projekt Jura ergänzt die Zentralbankexperimente um das "Projekt Helvetia", das die Effektivität von CBDCs untersucht. Es ist von rein exploratorischer Natur und darf laut eigenen Aussagen nicht als Hinweis auf eine geplante Ausgabe von digitalem Zentralbankgeld für Finanzintermediäre durch die Schweizerische Nationalbank oder die Banque de France interpretiert werden.

    Ferner umfasst das Konsortium auch die Privatwirtschaft. Die Schweizer Grossbanken Credit Suisse und UBS, die französische Natixis, das US-Krypto-Konsortium R3 sowie die Schweizer Digitalbörse SIX Digital Exchange spannen zusammen und testen die Abwicklung von grenzüberschreitenden Transaktionen.

    "Für Zentralbanken ist es entscheidend, bei technologischen Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben. Die Schweizerische Nationalbank untersucht bereits im Rahmen des Projekts Helvetia die Abwicklung von tokenisierten Vermögenswerten mittels Grosshandel-CBDC. Wir freuen uns, durch die Teilnahme an dieser spannenden Initiative diese Analyse in einen grenzüberschreitenden Kontext auszuweiten." - Andréa M. Maechler, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank

    Das Finanzinstrument umfasst den Tausch gegen einen Euro-CBDC nach dem Prinzip Lieferung-gegen-Zahlung (delivery versus payment, DvP), sowie den Tausch von digitalen Euros gegen einen Franken-CBDC.

    Transaktionen mit Euro und Schweizer Franken

    Diese Transaktionen werden zwischen Banken mit Sitz in Frankreich und in der Schweiz abgewickelt. Das Eurosystem engagiert sich laut der Französischen Notenbank für Innovationen und passt seine Handlungen dem starken Trend zur Digitalisierung des Zahlungsverkehrs an.

    "Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der Schweizerischen Nationalbank und dem BIZ Innovation Hub unter dem Namen «Jura» ein wichtiges Experiment zur grenzüberschreitenden Abwicklung in Angriff zu nehmen." - Sylvie Goulard, Vizepräsidentin der Banque de France

    Die Banque de France ist überzeugt, dass digitales Zentralbankgeld das Potenzial hat, maximale Sicherheit und Effizienz bei Finanztransaktionen zu gewährleisten. Sie hat daher letztes Jahr ein Programm an Experimenten lanciert, um in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen.

    Reibungsverluste verringern

    Digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) könnten die derzeitigen Reibungsverluste im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr verringern - vor allem, wenn die Zentralbanken von Anfang an eine internationale Dimension in die Gestaltung ihrer CBDCs einbeziehen. Basierend auf einer Umfrage unter 50 Zentralbanken im ersten Quartal 2021 untersucht ein Papier der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die ersten Überlegungen zur grenzüberschreitenden Nutzung von CBDCs.

    Während die meisten Zentralbanken noch keine Entscheidung über die Ausgabe eines CBDCs getroffen haben, zeigen die Antworten auf eine Umfrage eine zaghafte Neigung, die Nutzung eines zukünftigen CBDCs durch Touristen und andere Gebietsfremde im Inland zuzulassen. Sie sind vorsichtig, wenn es darum geht, die Nutzung eines CBDCs ausserhalb ihres eigenen Zuständigkeitsbereichs zu erlauben.

    Auswirkungen eines CBDCs

    Bedenken über die wirtschaftlichen und monetären Auswirkungen der grenzüberschreitenden Nutzung von CBDCs und globalen Stablecoins des privaten Sektors werden ernst genommen. Auf der Grosshandelsebene erwägen laut der Umfrage der BIZ 28% der Zentralbanken Optionen, um CBDCs durch die Bildung von Multi-CBDC-Vereinbarungen interoperabel zu machen.

    Dies beinhaltet Vereinbarungen, welche die Kompatibilität verbessern, mehrere CBDCs miteinander verbinden oder sogar in ein gemeinsames Zahlungssystem integrieren. Schliesslich erwägen fast 14% der Befragten eine aktive Rolle der Zentralbank bei der Währungsumrechnung.

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch

      Die CVJ Redaktion besteht aus einem Team von Blockchain Experten und informiert täglich und unabhängig über die spannendsten Neuigkeiten.

      Verwandte Artikel

      Crypto Finance, AMINA Bank und Incore Bank verarbeiten erstmals Live-Transaktionen auf Google Cloud Universal Ledger mit AML-Integration.

      Crypto Finance, AMINA und Incore Bank verarbeiten Live-Transaktionen auf Google Cloud Universal Ledger

      Sieben Schweizer Banken - darunter UBS, ZKB, PostFinance und Raiffeisen - starten Franken-Stablecoin-Sandbox für 2026.

      Schwergewichte des Schweizer Finanzplatzes starten CHF-Stablecoin-Sandbox

      Der IWF warnt vor systemischen Risiken tokenisierter Finanzprodukte und Stablecoins. Sein 5-Säulen-Plan fordert CBDC-verankerte Abwicklung.

      IWF warnt vor systemischen Risiken tokenisierter Finanzprodukte

      Admiral Paparo bestätigt im US-Senat: INDOPACOM betreibt aktiven Bitcoin-Node und führt operative Tests zur Netzwerksicherung durch.
      23. April 2026

      US-Militär betreibt Bitcoin-Node im Indo-Pazifik

      Bitcoin scheitert erneut an der 80'000-USD-Marke, Gewinnmitnahmen belasten ETH, SOL und XRP trotz Strategy-Kauf und Waffenstillstand.
      23. April 2026

      Bitcoin-Preis steigt bis 80’000 USD – Gewinnmitnahmen bei ETH, SOL und XRP

      Finding Satoshi-Dokumentation nennt Hal Finney und Len Sassaman als Bitcoin-Mitbegründer - im Widerspruch zur NYT-These über Adam Back.
      22. April 2026

      Weitere Dokumentation möchte das Geheimnis hinter Satoshi Nakamoto lüften

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.