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    Wochenrückblick Kalenderwoche 24

    Wochenrückblick Kalenderwoche 6 – 2021

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    von Redaktion cvj.ch am 13. Februar 2021 News

    Was hat sich diese Woche rund um Blockchain und Krypto-Währungen getan? Die relevantesten lokalen und internationalen Geschehnisse sowie ansprechende Hintergrundberichte pointiert und kompakt im Wochenrückblick.

    Diese Woche schaffte es Bitcoin erneut in die Schlagzeilen traditioneller Medien. Grund dafür war eine Bitcoin-Allokation des Autoherstellers Tesla im Umfang von 1.5 Milliarden US-Dollar. Die Investition entspricht ungefähr 8% der Gesamtliquidität der Firma. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber will das Unternehmen zukünftig als Liquiditätsersatz in Betracht ziehen. Die Ankündigung kam wenige Wochen nachdem sich Elon Musk, Tesla-Gründer und reichster Mann der Welt, einen "grossen Bitcoin-Befürworter" nannte.  Weiter will der Konzern zukünftig Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Mit Tesla reiht sich ein gewichtiges Unternehmen in den Kreis der institutionellen Bitcoin Investoren ein. Der Entscheid wird als Meilenstein für die Etablierung des Krypto-Assets interpretiert. Der Trend zur Einbindung von Bitcoin in das institutionelle Liquiditätsmanagement leitete Mitte 2020 die Business Intelligence Firma MicroStrategy ein. Ihre Allokation, welche mittlerweile gut 3.3 Milliarden US-Dollar beträgt, entspricht rund einem Drittel der Marktkapitalisierung des Konzerns.

    Apropos MicroStrategy: Mit der ersten Investition wurde CEO Michael Saylor einer der grössten Bitcoin-Befürworter. Laut einigen Quellen war er sogar die Person, die Musk zur oben genannten Entscheidung überzeugte. Diese Woche veranstaltete er die Informationsveranstaltung "Bitcoin for Corporations". Das Event zog insgesamt 8000 Interessierte aus knapp 7000 Firmen an, die sich mit dem Thema Krypto-Allokation näher auseinandersetzen wollten. Vertreter von MicroStrategy erklärten ihre Entscheidung und teilten in der digitalen Veranstaltung ihre Beweggründe mit. Saylor ist schlussendlich überzeugt, dass Bitcoin Gold als Wertaufbewahrungsmittel ersetzen wird. Trotzdem besteht er darauf, dass MicroStrategy immer noch ein Tech-Unternehmen und kein "Bitcoin-Fonds" ist.

    Gerade in der Schweiz lässt sich ein gewisser Reifeprozess der Blockchain-Branche erkennen. Dank Politik und Regulation entstand früh die nötige Rechtssicherheit für ein blühendes Ökosystem rund um Blockchain und Kryptowährungen. So wurde der Begriff "Crypto Valley" in Anlehnung an das "Silicon Valley" geprägt. Mittlerweile ist das Ökosystem in verschiedene Branchen vorangeschritten und auch geografisch ist das Crypto Valley weit über den Raum Zug hinausgewachsen. Doch was tut sich konkret innerhalb des Blockchain Ökosystems? Das „Crypto Valley Roundup“ soll Einblick gewähren und beleuchtet ausgesuchte Ereignisse im Zweimonatstakt. Zum Jahreswechsel stellte die Teil-Implementierung der neuen Blockchain-Gesetzgebung einen weiteren Meilenstein in der Regulierung der jungen Technologie dar. Fortan können Unternehmen ihre Aktien auf einer Blockchain ausgeben. Dieser Umstand wurde bereits von ersten "Krypto-Banken" in die Praxis umgesetzt.

    Die aufblühende dezentrale Finanzwelt (DeFi) ist neben der zunehmenden Adoption von Bitcoin ein dominierendes Thema im Bereich der Krypto-Assets. Dabei werden digitale Finanzdienstleistungen auf der Blockchain implementiert. Das Gebiet wird momentan mit auf Ethereum basierenden Anwendungen (dApps) dominiert. Doch auch alternative Blockchainnetzwerke drängen in den Bereich vor. Für die Ausführung sogenannter "Smart Contracts" sind mitunter Informationen von ausserhalb des jeweiligen Blockchainnetzwerks von Nöten. Hier kommen sogenannte "Oracles" ins Spiel. Oracles ermöglichen Blockchains auf externe Daten zuzugreifen. Yves Longchamp zeigt auf, wie zentral diese Technologie ist. Pionier in diesem Bereich ist das Projekt Chainlink, dessen LINK-Token sich unterdessen in den "Top 10 Coins" nach Marktkapitalisierung befindet.

    Ausserdem: Das Kreditkartenunternehmen Mastercard kündigte an, in diesem Jahr einzelne Kryptowährungen als Zahlungsmittel in ihr Dienstleistungsangebot zu implementieren. Laut dem Unternehmen sei es nicht abzustreiten, dass digitale Vermögenswerte eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Neben einigen "Krypto-Karten", die durch ein Partnerprogramm ermöglicht werden, sollen auch Kryptowährungen direkt auf dem Mastercard Netzwerk implementiert werden. Die Auswahl soll jedoch vorerst vollständig auf regulierte Stablecoins begrenzt werden. Direkt mit Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) zu bezahlen wird einstweilen nicht möglich sein. Einige Beobachter der Branche hinterfragen demzufolge den Sinn der Entscheidung.


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    Wir wünschen aufschlussreiches Lesen und ein geruhsames Wochenende.

    Redaktion CVJ.CH


    Selektierte Artikel im Wochenrückblick:

    Tesla investiert 1.5 Milliarden US-Dollar (8% der Cash-Bestände) in Bitcoin und will die Kryptowährung künftig als Zahlungsmittel akzeptieren.

    https://cvj.ch/aktuell/news/tesla-investiert-1-5-milliarden-in-bitcoin/


    Das Tech-Unternehmen MicroStrategy bleibt seiner Überzeugung treu und teilt diese. Unter dem Namen „Bitcoin for Corporations“ teilte CEO Michael Saylor seine Bitcoin Vision und Strategie mit 7'000 interessierten Unternehmen.

    MicroStrategy stellt Bitcoin bei 7’000 Firmen vor


    Das Crypto Valley gilt als eine der "Krypto-freundlichsten" Regionen der Welt. Doch was tut sich konkret innerhalb des Blockchain Ökosystems? Das "Crypto Valley Roundup" beleuchtet ausgesuchte Ereignisse im Zweimonatstakt.

    Crypto Valley Roundup – Jahresbeginn 2021


    Oracles ermöglichen es Blockchains, auf externe Daten zuzugreifen. Besonders im DeFi-Raum sind Applikationen auf diese Datenquellen angewiesen. Eine ausführliche Analyse der Technologie.

    Oracles – Das Internet der Blockchains


    Das Kreditkarten-Unternehmen Mastercard will Kryptowährungen in ihre Dienstleistungspalette aufnehmen. Allerdings beschränkt sich die Firma vorerst auf vollständig regulierte Stablecoins und CBDCs.

    Mastercard akzeptiert einzelne Krypto-Währungen als Zahlungsmittel


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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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