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    NYDFS

    New York’s Aufsichtsbehörde fordert Coronavirus-Notfallpläne von Crypto-Firmen

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    von Redaktion cvj.ch am 18. März 2020 | Aktualisiert 20. März 2020 News

    Das New Yorker Finanzdienstleistungsministerium (NYDFS) verlangt von Krypto-Währungsunternehmen, detaillierte Coronavirus-Bereitschaftspläne zu erstellen. Somit soll die Ernsthaftigkeit von COVID-19 signalisiert werden.

    Krypto-Firmen stehen vor neuen Herausforderungen

    New York's Krypto-Unternehmen müssen Notfallpläne mit detaillierten Angaben erstellen, so ein am 10. März verschicktes Schreiben. Die Vorbereitungen müssen Strategien zum Schutz der Mitarbeiter und eine verstärkte Minderung des Cyberrisikos umfassen. Zudem benötigt man Kommunikationspläne für den Katastrophenfall. Dazu kommen noch die Verfahren um die weitere Funktionsfähigkeit kritischer Operationen zu gewährleisten. So soll sichergestellt werden, dass wichtige Vorgänge weiterhin ablaufen können.

    Die Regulierungsbehörde zeigte sich besonders besorgt über die Möglichkeit, dass Hacker versuchen könnten den Virenausbruch auszunutzen. Die NYDFS "unterstrich" das Risiko von Hacks und bat die Firmen, die Implementierung robusterer Sicherheitsmassnahmen in Betracht zu ziehen. Dadurch könnte man "betrügerisches Handels- oder Rückzugsverhalten" aufdecken. Die Agentur wies ferner auf die Möglichkeit hin, dass Fernarbeiter verwahrte Vermögenswerte gefährden könnten, wenn sie Gelder aus "cold" Storage's in "hot" Wallet's verschieben. Die Unternehmen sind verpflichtet, ihre Pläne in den nächsten 30 Tagen, vorzugsweise aber "so bald wie möglich", vorzulegen. Ein NYDFS-Pressesprecher antwortete nicht sofort auf Fragen, ob die Anfrage für alle BitLicense-Inhaber gilt. Die BitLicense ist eine Geschäftslizenz für Aktivitäten mit digitalen Währungen, welche vom Finanzministerium des Staates New York ausgestellt wird.

    New York ist fast schon eine Geisterstadt

    Die Lage heute: Immer weniger Menschen pendeln. Die Leute gehen auf Distanz und halten sich an das staatlich empfohlene «Social Distancing». Die Stassen sind wie leer gefegt. Die gelben Taxis stehen am Strassenrand, doch keine Kunden sind in Sicht.

    Die Anfrage bietet einen auffälligen Einblick in die momentane Reaktion New Yorks auf eine Krise, die sich weiter zuspitzt. Als die NYDFS das Memo vorletzten Dienstag herausgab, befand sich der Bundesstaat New York bereits tagelang in einem durch ein Coronavirus ausgelösten Ausnahmezustand. Die Unternehmen in der Stadt, in der die meisten der New Yorker Firmen für virtuelle Währungen ansässig sind, überlegten sich noch, was sie als Reaktion auf den Ausbruch tun sollten. Bis letzten Donnerstag schien sich diese Dynamik jedoch zu ändern. Gouverneur Andrew Cuomo erklärte ein Moratorium für Massenversammlungen. Bürgermeister Bill de Blasio von New York City rief den stadtweiten Notstand aus und warnte die Öffentlichkeit in Pressekonferenzen davor, dass das Coronavirus "eine sechsmonatige Krise" auslösen könnte.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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