Just Eat ermöglicht Bitcoin-Zahlungen in über 15’000 Restaurants

Einer der grössten Lebensmittel-Lieferservice, Just Eat, akzeptiert ab sofort in Frankreich Bitcoin als Zahlungsmittel. Dies betrifft über 15’000 Restaurants und wurde durch eine Partnerschaft mit Bitpay ermöglicht.

Anfangs dieses Jahres schlossen sich die Lieferservices Just Eat und Takeaway.com zusammen und es wurde Zeit für ein Rebranding. Zusammen mit einer Neugestaltung der Just-Eat-France-Website expandierten sie auch ihr Angebot an angenommenen Zahlungsmitteln, berichtete Decrypt. Dazu gehören Bitcoin und dessen „kleiner Bruder“ Bitcoin Cash.

Partnerschaft mit Bitpay

Das Ganze ermöglicht der US-Amerikanische Zahlungsdienstleister Bitpay, der es Unternehmen schon seit neun Jahren erlaubt, Bitcoin-Zahlungen anzunehmen. Auch andere Takeaway.com-Tochterunternehmen, wie Lieferando und Eat.ch, nutzen diesen Service seit einiger Zeit.

Um mit Bitcoin zu bezahlen, muss der Kunde lediglich einen QR Code einscannen und vom eigenen Wallet den entsprechenden Betrag überweisen. Die jeweiligen Einkäufe mit Bitcoin werden dabei durch Bitpay sofort in Euro umgewandelt. Zusätzliche Aufwandskosten und Risiken gibt es für Just Eat France also nicht, deshalb verlangen sie auch keine weiteren Transaktionsgebühren für Bitcoin-Zahlungen.

Krypto-Adoption schreitet voran

Just Eat gibt es abgesehen von Frankreich in zwölf weiteren Ländern und bedient insgesamt über 27 Millionen Kunden, sowie 112’000 Restaurant-Partner. Wenn das Experiment in Frankreich fehlerfrei funktioniert, könnten also bald Millionen von Leuten ihre Lebensmittel-Lieferungen mit Bitcoin bezahlen.

„Just Eat ist ein entscheidender Anbieter von Lebensmittel-Lieferungen in Frankreich; diese Initiative könnte dazu beitragen, die Verwendung von Kryptowährungen in der breiten Öffentlichkeit zu popularisieren“, antwortete Gregory Raymond, Autor für das französische Business-Magazin Capital, auf eine Anfrage von Decrypt

Ein Urteil des Gerichts in der französischen Gemeinde Nanterre verglich schon vor einem halben Jahr Bitcoin mit konventionellen Währungen, Frankreich setzt sich also immer mehr mit der grössten Kryptowährung auseinander.

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Redaktion cvj.ch

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