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    Energieministerium Ukraine

    Energieministerium der Ukraine erwägt Kraftwerke für Krypto-Mining einzusetzen

    0
    von Redaktion cvj.ch am 8. Mai 2020 News

    Das Energieministerium der Ukraine erwägt, überschüssige Energie von Kraftwerken im Land für das Mining von digitalen Währungen, wie beispielsweise Bitcoin einzusetzen.

    Da die Kraftwerke in der Ukraine derzeit viel überzählige Energie produzieren, werden nach alternativen Möglichkeiten gesucht, diese optimal zu nutzen. Wie einem Bericht von FX Street zu entnehmen ist, wird als Alternative das Mining von Krypto-Währungen vorgeschlagen. Der derzeitige Engergieüberschuss in der Ukraine resultiert aus der derzeitig gegenwärtigen COVID-19 Pandemie.

    Energieverschwendung soll durch Krypto-Mining verhindert werden

    Ein vom Präsidenten Volodymr Zelensky vorgeschlagene Möglichkeit zielt darauf ab, die Digitalisierung zu verstärken und Energieverschwendung zu vermeiden.

    Verbindlichkeiten verursacht durch die überschüssige Energie, könnten mithilfe des Minings in einen Vermögenswert gewandelt werden. Durch die Weiterleitung überschüssiger Elektrizität für den Einsatz für Mining Operationen, würde die garantierte Last der Kraftwerke weiterhin gewährleistet werden. Dadurch könnten die Betreiber zusätzliche finanzielle Mittel generieren. Das ukrainische Energieministerium bezeichnet in einem via Facebook veröffentlichten Beitrag das Mining als «zeitgemässe und effiziente Möglichkeit, Energie zu nutzen.»

    Laut einem Bericht der russischsprachigen Nachrichtenseite «Forklog» fordert der amtierende Leiter des  Energieministerium der Ukraine das staatliche Unternehmen Energoatom dazu auf, mögliche Wege zur Einführung des Krypto-Minings zu untersuchen. Der in Staatseigentum befindliche Konzern erzielt mit rund 38.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro jährlich.

    Neue ukrainische Gesetzgebung gegenüber Krypto-Währungen freundlich gestimmt

    Erst Ende des vergangenen Jahres hatte der Gesetzgeber in der Ukraine eine neue Gesetzgebung verabschiedet, die Krypto-Zahlungen legalisiert. Dabei soll eine strikte Einhaltung der internationalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) gewährleistet werden. Mit der Übernahme der neuen regulatorischen Vorschriften für Krypto-Zahlungen erfüllt die Ukraine auch die von der zwischenstaatlichen Financial Action Task Force (FATF) festgelegten Leitlinien. Seit Anfang 2019 ist die GAFI bestrebt, die Mitgliedsstaaten anzuweisen, strengere regulatorische Bestimmungen zu erlassen.

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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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