Grossinvestor Carl Icahn an Kryptowährungen interessiert

US-Grossinvestor Carl Icahn hat sich erneut zu Kryptowährungen geäussert. Wie andere ehemalige Bitcoin-Skeptiker hat er seine Meinung gegenüber der neuen Assetklasse geändert und plant eine potenzielle Investition im Umfang von einer Milliarde US-Dollar.

Carl Icahn ist einer der erfolgreichsten Investoren an der Wall Street. Er rangiert mit einem geschätzten Vermögen von 16 Milliarden Dollar auf Platz 124 der Forbes Liste. Sein primäres Investitionsvehikel ist die öffentlich gehandelte Icahn Enterprises. Ausserdem betreibt er einen Investmentfonds, welcher sich aus seinem persönlichen und dem Geld seines Unternehmens zusammensetzt. Jetzt haben Kryptowährungen sein Interesse geweckt.

Bisher hat der US-Grossinvestor noch keine Kryptowährungen gekauft – in der Vergangenheit war er eher ein Skeptiker. In einem Interview mit Bloomberg gab Icahn jedoch zu, dass er sich mit Bitcoin, Ethereum und dem gesamten Krypto-Sektor beschäftigt.

Der Milliardär möchte mit Icahn Enterprises im „grossen Stil“ in die Branche einsteigen, Investitionen könnten sich auf über 1 Milliarde USD belaufen. Carl Icahn ist nämlich überzeugt, dass Kryptowährungen in der ein oder anderen Form eine grosse Rolle spielen werden und hier sind um zu bleiben.

Kryptowährungen als Absicherung gegen Inflation

Der Investor sieht in der heutigen geldpolitischen Lage den grössten Katalysator für alternative Währungen. Die wachsende Popularität bezeichnet er als eine „natürliche Manifestation der Inflation in der Wirtschaft“. Dass Kryptowährungen keinen intrinsischen Wert haben findet Icahn unsinnig und eine schwache Kritik.

„Nun, was ist denn der Wert eines Dollars? Der einzige Wert des Dollars ist, dass man damit Steuern zahlen kann.“ – Carl Icahn

Er beobachtet laut eigenen Aussagen die gesamte Krypto-Branche und sucht Wege, um sich daran beteiligen zu können. Einen weiteren Grund für das wachsende Interesse an digitalen Assets sieht Ican in der Tatsache, dass grosse Teile des Marktes zu „lächerlichen Preisen“ gehandelt werden. Er bezog sich dabei nicht nur auf die sogenannten „Meme-Aktien“, sondern auch auf bestimmte Strategien, die von Vermögensverwaltern angeboten werden.

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