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    Bundesliga dringt in die Welt der NFTs ein

    Bundesliga dringt in die Welt der NFTs ein

    von Redaktion cvj.ch am 6. Oktober 2021 News

    Die Bundesliga International geht bei der Vermarktung der Bundesliga und 2. Bundesliga innovative Wege: Die Tochtergesellschaft der DFL Deutsche Fussball Liga hat eine nicht-fungible Token (NFT) Kooperation mit dem Digitalunternehmen Sorare vereinbart.

    Die populäre Fantasy-Fussballplattform ist ab sofort und zunächst bis einschliesslich der Saison 2022/23 offizieller Partner der Bundesliga und 2. Bundesliga. 2018 in Paris gegründet, hat Sorare sich seitdem zu einem NFT-Marktführer im Rahmen eines Fantasy-Fussballspiels entwickelt.

    Nicht-fungible Token (NFTs) sind digitale Objekte, die durch eine individuelle Verschlüsselung per Blockchain-Technologie einzigartig sind. Im Fall von Sorare können beispielsweise limitierte NFTs von Fussballprofi-Bildern erworben werden, um diese in virtuellen Teams aufzustellen.

    Digitale Spielerabbildungen zum Sammeln und Tauschen

    Im Zentrum der offiziellen Partnerschaft stehen jeweils NFTs in Form von digitalen Spielerabbildungen, die im integrierten Fussballspiel eingesetzt und zusätzlich auf der Sorare-Plattform gesammelt, getauscht und gehandelt werden können. Darüber hinaus veröffentlicht das Unternehmen im kommenden Jahr NFT-basierte Videos aus der Bundesliga und 2. Bundesliga, sogenannte "Moments", die ebenfalls im Spiel eingesetzt und gesammelt werden können.

    "Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit einem so dynamischen und hochspannenden Unternehmen. NFTs sind eine nicht zu unterschätzende digitale Zukunftstechnologie – auch und gerade im Bereich des Sports. Ich bin daher davon überzeugt, dass von dieser Zusammenarbeit zahlreiche Impulse ausgehen werden. Gleichzeitig profitiert Sorare von der Ausstrahlung einer der beliebtesten Sportmarken.“ - Robert Klein, CEO der DFL-Tochtergesellschaft Bundesliga International

    Sorare zählt bereits 600'000 registrierte Nutzer aus über 170 Ländern, 40'000 davon stammen aus Deutschland. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg zwischen dem zweiten Quartal 2020 und dem zweiten Quartal 2021 um das 34-fache. Insgesamt sind über 200 Clubs verfügbar.

    Grosses Potenzial der NFTs

    Einer der Hauptunterschiede zwischen fungiblen Kryptowährungen und nicht-fungiblen Token ist, dass jeder NFT vollständig und nicht teilbar ist. Der spezifische NFT ist nicht ersetzbar, kann aber direkt durch eine Transaktion übertragen werden. Der Halter hat Anspruch auf den hinterlegten Vermögenswert, die Identität, das Recht und/oder den damit verbundenen Nutzen. Nicht-fungible Token können so für unzählige Zwecke eingesetzt werden.

    Der einzigartige Token kann als Login, Gutschein oder Ticket Verwendung finden. Er ermöglicht aber auch lebendige Kunstwerke, digitale Provenienz und, wenn gewünscht, eine ewige Verbindung zwischen Künstler und Besitzer der Kunst. Wie das Beispiel von Sorare zeigt, findet sich gerade in der Videospielbranche ebenfalls ein bedeutender Anwendungsfall der Technologie. Nutzer können erstmals ihre Gegenstände transparent sammeln, tauschen und handeln.

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    Über den Autor

    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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