Wöchentliche Bitcoin USD Chart Analyse Kalenderwoche 34

Bitcoin USD tägliche Basis

Bitcoin USD – Konsolidierung nahe der jüngsten Höchststände

Die Berichtswoche war abermals von einer Konsolidierung auf dem neu erklommenen Niveau geprägt. Bitcoin handelte dabei zu Beginn der Woche, sowie zum Wochenschluss knapp unterhalb der 12’000 USD. Am Montag wurde die Marke 12’000 kurz überschritten, allerdings war der Handelstag auch mit einem Tagestiefpunkt von 11’500 USD geprägt. Am Dienstag wurde erneut die Stärke der jüngsten Aufwärtsbewegung getestet. Der Mittwoch gestaltete sich ähnlich, mit einem Tagestief von knapp 11’000 USD, folgte ein Tagesschlusskurs von 11’400 USD. Ab Donnerstag folgten Handelstage mit höheren Tagestiefstkursen und stagnierenden Tageshöchstkursen, welche den Kurs wieder näher an die vorerst erreichten Höchststände von 12’000 USD brachten.

Durchbruch durch historische Widerstände

Bitcoin USD

Nach dem Kurssturz von Mitte März etablierte sich eine veritable Gegenbewegung. Diese führte bis an die Widerstandszonen ab 10’000 USD. Nach einer erneuten Zurückweisung anfangs Juni war eine knapp zweimonatige Konsolidierung zu beobachten. Diese war von einer Serie mit höheren Tagestiefstkursen, sowie tieferen Tageshöchstkursen geprägt. Die Serie von tieferen Höchstkursen konnte am 22. Juli gebrochen werden. Es folgte am 27. Juli ein Durchbruch durch die Widerstandszone rund um 10’500 USD, welche sich seit August 2019 etabliert hat, und woran Bitcoin bis anhin bereits einige male scheiterte.

Interessant war die Widerstandszone um 10’000 USD in mehrfacher Hinsicht. Zum einen befindet sich hier der 0.618 Fibonacci Punkt (1) der gesamten Abwärtsbewegung, welche Ende Juni 2019 knapp unter 14’000 USD eingeläutet wurde. Zum anderen fungierte die Zone rund um 10’000 USD gleichzeitig als Bestätigung des nach wie vor bärischen Trends von tieferen Höchstkursen seit Dezember 2017 (siehe nächster Abschnitt).

Was jetzt die Nachhaltigkeit des jüngsten Ausbruchs bestätigen kann, ist eine Etablierung oberhalb des historischen Widerstands bei 10’500 USD, welcher nun als Unterstützung dient (grün). Seit gut zwei Wochen formt sich darüber ein steigendes Dreieck (2), ein bullishes Fortsetzungsmuster. Beobachtet werden muss dabei die untere Trendlinie, da sich momentan auch negative RSI und MACD (3) Divergenzen bilden. Wird die 12’000 USD nachhaltig durchbrochen, ist das eine eindrucksvolle Bestätigung des jüngsten Trends. Ein Durchbrechen der unteren Trendlinie des ansteigenden Dreiecks wäre vorerst kein Beinbruch für die Bullen, solange die neu geschaffene Unterstützung bei 10’500 USD respektiert wird. Eine weiterer Support stellt sich rund um 9’500 USD dar, welcher durch das Handelsgeschehen seit Anfangs Mai entstanden ist. Hier befindet sich auch der 200-Tages-Durchschnitt.

Der nächste zu überwindende Widerstand knapp oberhalb von 12’000 USD ist signifikant. Sollte dieser dauerhaft bezwungen werden, sind nur noch wenige Widerstände bis zum Allzeithoch von Dezember 2017 vorhanden und die Wahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Trendumkehr wäre hoch.

Makro: Serie von tieferen Höchstkursen seit Ende 2017 gebrochen

Bitcoin USD

Bitcoin konnte im wöchentlichen Intervall erstmalig einen höheren Höchstkurs setzen, welcher den vorherrschenden bärischen Trend seit Dezember 2017 gebrochen hat. Die Serie von tieferen Höchstkursen, die sich über 135 Wochen hinzog, konnte damit unterbrochen werden (Markierung).

Um das negative Makrobild in eine valable Trendumkehr abzuändern, sollte der Ausbruch durch mehrere wöchentlichen Kerzen oberhalb der 10’000 USD Marke legitimiert werden.

Eine Etablierung oberhalb von 10’000 USD und eine konsequente Überwindung der Widerstände um 12’000 USD über die nächsten Wochen sprechen für eine Rechtmässigkeit der Trendumkehr. Kann sich der Bitcoin Kurs dann abermals oberhalb von 12’000 USD konsolidieren, wären die Chancen für ein Angriff auf das Allzeithoch von gut 20’000 USD durchaus vorhanden.

Ein Kursabfall welcher den Preis über mehrere Wochen in die Bereiche 9’500 USD und tiefer zurückführen würde, hätte eine Schädigung des positiven Momentums zur Folge und würde für eine längere Konsolidierung sprechen.

 

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