Die Long Position ist die grundlegendste und am weitesten verbreitete Handelsstrategie an Finanz- und Kryptomärkten. Sie basiert auf der Annahme, dass der Preis eines Assets langfristig oder kurzfristig steigen wird. Sowohl Investoren als auch Trader nutzen Long-Positionen, um von Kursanstiegen zu profitieren.
Eine Long Position bedeutet, ein Asset zu kaufen mit der Erwartung, es später zu einem höheren Preis zu verkaufen. Der Gewinn entsteht durch steigende Kurse.
Was ist eine Long Position?
Bei einer Long Position kauft ein Marktteilnehmer ein Asset – etwa eine Aktie, einen ETF oder eine Kryptowährung – und hält es in der Erwartung, dass der Preis steigt. Verkauft der Anleger das Asset später zu einem höheren Preis, realisiert er einen Gewinn. Fällt der Preis, entsteht ein Verlust. Im klassischen Spot-Handel ist das maximale Verlustrisiko auf das eingesetzte Kapital begrenzt. Im Derivatehandel kann sich dieses Risiko durch Hebelwirkung erhöhen.
Im Kryptomarkt können Long-Positionen sowohl ohne Hebel im Spot-Markt als auch über Derivate wie Futures oder Perpetuals eröffnet werden. Bei gehebelten Long-Positionen hinterlegt der Trader Sicherheiten (Margin), um mit grösserem Kapital zu handeln. Dadurch steigen sowohl Gewinn- als auch Verlustrisiko. Viele langfristige Investoren verfolgen eine Long-Strategie, indem sie Kryptowährungen über längere Zeiträume halten und weniger auf kurzfristige Schwankungen reagieren.
Gründe für Long-Positionen
Long-Positionen werden häufig genutzt, um von Wachstum, technologischer Entwicklung oder steigender Nachfrage zu profitieren. In Bullenmärkten dominieren Long-Positionen, da die allgemeine Markterwartung positiv ist. Auch fundamentale Faktoren wie Adoption, Netzwerkwachstum oder makroökonomische Entwicklungen spielen eine Rolle.
Das Hauptrisiko einer Long-Position ist ein fallender Kurs. Im Spot-Handel ist der maximale Verlust auf den Einsatz begrenzt, während bei gehebelten Longs eine Liquidation drohen kann. Effektives Risikomanagement – etwa durch Stop-Loss-Orders oder angemessene Positionsgrössen – ist entscheidend. Eine Long-Position profitiert von steigenden Preisen, während eine Short-Position auf fallende Kurse setzt. Beide Strategien ergänzen sich und werden je nach Marktlage eingesetzt.









