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    Russland nutzt Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen

    von Redaktion cvj.ch am 8. September 2022 News

    Der stellvertretende Finanzminister Alexey Moiseyev will mit Russlands befreundeten Ländern bilaterale Clearing-Plattformen für grenzüberschreitende Abrechnungen in Stablecoins schaffen. Da das Land weder auf Dollar noch auf Euro zurückgreifen kann, sollen diese etwa mit Gold besichert werden.

    Der Finanzminister gab das neue Ziel der Bank von Russland und des Finanzministeriums anlässlich des 7. Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok bekannt. Um nicht mit Dollar oder Euros handeln zu müssen, wird nun eine Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen mit Stablecoins erwägt, berichtet die staatliche Medienagentur TASS. Der Entscheid steht eigentlich im Widerspruch zum im Juli von Präsident Wladimir Putin unterzeichneten Gesetz, das digitale Zahlungen im Land verbietet. Offenbar ist Russland unterdessen zum Schluss gekommen, dass für grenzüberschreitende Abrechnungen nicht auf die Blockchain-Technologie verzichtet werden kann.

    Stablecoins: ein neutrales Zahlungsmittel

    Russland hat einen echten Bedarf für den Anwendungsfall von Stablecoins in der realen Welt. Das Land kann seine Importe weder in Dollar noch in Euro bezahlen. Der Rubel funktioniert zwar noch, übt aber durch die geringe Liquidität, Wechselkursrisiken und die allgemeinen makroökonomischen Bedingungen einen enormen Druck auf die russischen Exporteure aus. Da die grossen Reservewährungen nicht mehr zur Verfügung stehen, muss eine Alternative her.

    Stablecoins sind so beschaffen, dass sie ihren Wert in der Basiswährung stabil halten. Sie werden - algorithmisch oder besichert - an einen gängigen Vermögenswert wie den US-Dollar oder Gold gekoppelt. Die grössten Stablecoins auf dem Kryptomarkt werden aktuell von zentralisierten Unternehmen ausgegeben, wie USDT von Tether und USDC von Circle. Doch Russland würde sich einer eigenen Plattform bedienen.

    "Wir arbeiten derzeit mit einer Reihe von Ländern zusammen, um bilaterale Plattformen zu schaffen, damit wir nicht auf Dollar und Euro zurückgreifen müssen. Stablecoins können an ein allgemein anerkanntes Instrument gekoppelt werden, zum Beispiel an Gold, dessen Wert für alle Teilnehmer klar und beobachtbar ist." - Alexey Moiseyev, stellvertretender Finanzminister von Russland

    Grenzüberschreitende Zahlungsplattformen

    Durch die Schaffung von Clearing-Plattformen mit befreundeten Staaten werden die Vermögenswerte zur Besicherung festgelegt und damit grenzüberschreitende Abrechnungen vereinfacht. Russland spricht schon seit Jahren darüber, aber jetzt scheint die Dringlichkeit grösser und der politische Wille stärker zu sein. Das Finanzministerium hofft, die offenen Fragen während der Herbstsitzung der Staatsduma zu lösen. Die Staatsduma ist das Unterhaus des Parlaments, das auch schon in dieser Woche zusammentreten wird.

    Eine ähnliche Diskussion läuft im US-amerikanischen Repräsentantenhaus. Anfang dieses Jahres legte das ranghöchste Mitglied des Bankenausschusses des US-Senats, Pat Toomey (R-Pa.), einen Gesetzesrahmen für Stablecoins (auch bekannt als "Stablecoin TRUST Act") vor. Noch in diesem Monat wird nach hitzigen Debatten eine Konklusion erwartet.

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