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    Coinbase plant Kapitalerhöhung durch Schuldverschreibungen

    Coinbase plant Kapitalerhöhung durch Schuldverschreibungen

    von Redaktion cvj.ch am 14. September 2021 News

    US-Kryptobörse Coinbase möchte eine geplante Privatplatzierung von vorrangigen Schuldverschreibungen in Höhe von 1.5 Milliarden US-Dollar für allgemeine Unternehmenszwecke nutzen. Darunter fallen mögliche Fusionen und Übernahmen, sowie andere Investitionen.

    Die angekündigten Anleihen, mit Fälligkeit 2028 und 2031, werden vollständig und bedingungslos von Coinbase Inc. garantiert. Der Zinssatz, die Rückzahlungsbestimmungen und andere Bedingungen werden erst durch die Verhandlungen zwischen Coinbase und den Erstkäufern festgelegt.

    Kapitalerhöhung durch Schuldverschreibungen

    Diese Kapitalerhöhung stellt laut Coinbase eine Gelegenheit dar, die bereits starke Bilanz mit kostengünstigem Kapital zu stärken. Coinbase beabsichtigt, den Nettoerlös aus dem Angebot für allgemeine Unternehmenszwecke und die Produktentwicklung zu verwenden. Dazu gehören auch potenzielle Investitionen in oder Übernahmen von anderen Unternehmen, Produkten oder Technologien, welche Coinbase in der Zukunft für sinnvoll erachten könnte. Auch eine Investition in Kryptowährungen wie sie Michael Saylor für MicroStrategy vorgenommen hatte, steht im Raum.

    Der Abschluss des Angebots hängt von Regulierungs-, Markt- und anderen Bedingungen ab. Die Schuldverschreibungen und die damit verbundene Garantie werden durch ein privates Angebotsmemorandum nur Personen angeboten und verkauft, die als qualifizierte institutionelle Käufer angesehen werden. Weder die Schuldverschreibungen noch die damit zusammenhängende Garantie werden gemäss dem Securities Act oder den Wertpapiergesetzen einer anderen Rechtsordnung als den Vereinigten Staaten registriert.

    Coinbase unter Beschuss des Regulators

    Trotz der Bemühungen von Coinbase, sich an die bestehenden Wertpapiergesetze zu halten, wurde die Börse kürzlich von der SEC unter die Lupe genommen. Die Börsenaufsichtsbehörde warnte Coinbase davor, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das es Verbrauchern ermöglichen würde, Zinsen auf ihre Kryptobestände zu erhalten. Dies sei ihres Erachtens als nicht registriertes Wertpapier zu klassifizieren.

    Das Projekt "Lend" würde Coinbase-Kunden die Möglichkeit bieten, interessante Erträge aus ihren Kryptobeständen zu erzielen. Im Vorfeld des Starts dieses Projekts sagte die Börse, dass sie bei der Einhaltung der Vorschriften proaktiv geblieben sei. Eine Wells-Benachrichtigung warnte jedoch, dass die SEC eine Durchsetzungsklage erheben würde, wenn das Unternehmen sein Lend-Produkt einführt.

    Wie genau die Zukunft der Kryptowährungen in den USA aussehen wird, ist noch offen. Grosse Namen in der Regierung haben wiederholt die Bedeutung des Anlegerschutzes betont, darunter Gary Gensler, Vorsitzender der SEC. Einige frustrierte Gesetzgeber werden den Vorsitzenden der Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde über die Pläne der Behörde zur Regulierung der Kryptowährungsmärkte noch ausfragen.

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    Redaktion cvj.ch
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    Die Redaktion des Crypto Valley Journal berichtet seit 2018 aus Zug, dem Sitz des Schweizer Crypto Valley, über Bitcoin, Krypto, Blockchain und die regulatorische Entwicklung digitaler Vermögenswerte. Hinter der kollektiven Redaktionsstimme steht ein Team aus Autoren mit Hintergrund in Finanzmarkt, Recht und Technologie.

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