Close Menu
Crypto Valley Journal
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Crypto Valley Journal
    • Aktuell
      • News
      • Köpfe
    • Fokus
      • Hintergrund
      • Blockchain
      • Legal/Compliance
      • Nicht-Fungible Token (NFTs)
    • Invest
      • Märkte
      • Finanzprodukte
      • Dezentrale Finanzen (DeFi)
      • Börsenübersicht
    • Wissen
      • Basiswissen
      • Glossar
      • Politiker zu Krypto
    • Statistiken
      • Bitcoin-ETF-Flows
      • Ethereum-ETF-Flows
      • Krypto-Marktdaten
      • On-Chain-Daten
    • Akademie
      • Übersicht
      • Teil 1: Blockchain
      • Teil 2: Geld
      • Teil 3: Bitcoin
      • Teil 4: Kryptowährungen
      • Teil 5: Dezentrale Finanzen
      • Teil 6: Investieren
    • Deutsch
      • English
    Crypto Valley Journal
    Sie sind hier:Home»Aktuell»Köpfe»Das Internet – die dezentrale (R)Evolution
    Internet

    Das Internet – die dezentrale (R)Evolution

    von Claudio Grass am 26. Januar 2020 Köpfe

    Dem Irrglauben, dass die Technologie uns versklavt, kann eine andere Sichtweise gegenübergestellt werden. Eine Perspektive, die Technologie als ein Werkzeug der individuellen Emanzipation betrachtet. Gedanken zum neuen digitalen Zeitalter von Claudio Grass.

    Internet – die dezentrale (R)Evolution

    Menschen werden durch unterschiedliche Motive angetrieben. Die einen sehen das höchste Glück in der Ansammlung von materiellen Werten, andere sind von geistigen Werten angetrieben. Eine Idee kann genauso wie eine Rolex Glücksgefühle und Ansporn auslösen. Mich persönlich treiben Ideen an. Meine Ideen basieren auf Prinzipien und Werten, welche jedem das von Natur aus gegebenem Recht zugestehen, frei über seinen Körper und Geist zu bestimmen. Der Mensch ist nicht Mittel zum Zweck, sondern Zweck in sich selbst, um es mit den Worten von Immanuel Kant auszudrücken. Einzige Grenze der freien Entfaltung soll der Zwang gegenüber Mitmenschen darstellen.

    Deshalb möchte ich von der Entwicklung erzählen, von deren Vollzug wir alle Zeugen sind. Ich möchte dem weitverbreiteten Irrglauben, dass die Technologie uns versklavt und dass sie uns die Freiheit entzieht, dass sie in den Händen des Staates mächtiger sein wird als in den Händen des Einzelnen, eine andere Sichtweise gegenüberstellen. Eine Perspektive, die Technologie als ein Werkzeug der individuellen Emanzipation betrachtet.

    Den Botschaftern des Verderbens wie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Stephen Hawking und den Leuten, die sagen, Big Brother wird durch die Entwicklung neuer Technologien nur noch mächtiger werden, sollte widersprochen werden.

    Natürlich tue ich dies aus einer Position der Ungewissheit, der Demut heraus. Ich anerkenne die Bedenken und Herausforderungen, welche digitale Technologie als ein mächtiges Werkzeug einstufen, in Sorge darum, dass damit auch grosser Schaden angerichtet werden kann. Insbesondere wenn diese Technologien allesamt dem Staat überlassen werden.

    Ein neues, digitales Zeitalter beginnt

    Als «Generalist» in technologischen Fragen musste ich zuerst für mich klären: Was bedeutet das genau, dieses digitale Zeitalter, von dem alle sprechen? Was genau hat sich geändert? Was gibt es Neues, das es zu Zeiten unserer Eltern noch nicht gab? Wie kann man all dies am besten zusammenfassen?

    Die Wahrheit ist sehr einfach, wie so oft. Die Antwort liegt im Wort «digital» selbst. Was sich geändert hat, ist, dass Informationen heute gleichbedeutend mit Zahlen sind. Sei es ein Lied, ein Buch, ein Film, eine Erfindung, ein Gemälde, eine Skulptur, eine Symphonie – sie können jetzt alle als Zahlen repräsentiert werden.

    Meiner Meinung nach ist es also sinnvoller, es so zu formulieren: In einer Zeit, in der die Idee zu einem anderen Wort für Zahl geworden ist, läuft die Kontrolle des freien Ideenflusses auf die Kontrolle der freien Äusserung von Zahlen hinaus. Zentrale Planer können versuchen, bestimmte Nummern zu verbieten. Das ist gelinde gesagt in der Realität nicht umsetzbar. Damit werden staatliche Zensur und Kontrolle zu einem Relikt der Vergangenheit.

    Das heutige Internet ist somit grundsätzlich eine von und durch Menschen erschaffene Ideenmaschine, denn hinter jeder kreativen Arbeit stehen Ideen, die dann mehr oder weniger geschickt interpretiert und verstanden werden können. In der Welt des 3D-Drucks werden bestimmte Objekte auf die zugrunde liegende Idee reduziert. Und tatsächlich sind diese Objekte zu Zahlen geworden. Sie können vollständig verstanden werden, bis hin zu einer beliebigen Schärfe respektive Genauigkeit, wenn sie als Zahl dargestellt werden.

    Aus Ideen sind Zahlen geworden

    Was bedeutet das also? Aus Ideen sind Zahlen geworden. Welche Auswirkungen kann das auf die Menschheit haben? Ist es das Beste, das uns je passiert ist oder müssen wir das Schlimmste befürchten?

    Nun, dank der Digitalisierung von Ideen ist es billiger und einfacher geworden, sie zu finden, zu speichern und erneut abzurufen. Und in der Tat ist es das, was das Internet schon lange leistet. Aber wie werden Ideen überhaupt erst produziert? Wie heisst der Rohstoff auf welchen sich alle Ideenproduzenten stützen? Die Antwort ist ebenfalls einfach, es sind andere Ideen.

    Neue Ideen basieren auf alten Ideen. Sie werden erweitert, widerlegt oder in ein neues Licht gerückt: In allen Fällen werden neue Ideen geformt. Je günstiger und einfacher es ist, auf alte Ideen zuzugreifen, desto günstiger und einfacher ist es, neue zu produzieren.

    Das zeichnet auf natürliche Art und Weise auch die Erfindung aus, welche wir als «das Internet» bezeichnen und die das digitale Zeitalter verkörpert, indem alles miteinander verbunden ist. Es hat zu einem Wachstum an Wissen und Kreativität geführt, die nur wenige Menschen bestreiten würden.

    Druckmaschine und Internet

    Ist das Internet mit einer Erfindung aus der Geschichte vergleichbar? Es gibt aus meiner Sicht einen perfekten Vergleich. Es ist natürlich das Schreiben selbst. Und damit verbunden dem Instrument für die Verbreitung von Schriften ein paar tausend Jahre später: die Druckmaschine. Interessanterweise gibt es Studien, die zeigen, wie sich Luthers Schriften – dank der Druckmaschine - in Europa ähnlich wie «Memes» im Internet verbreiteten, (wenn auch langsamer).

    Die Druckmaschine ist mit dem Internet vergleichbar, da gedruckte Bücher die Kosten für den Zugriff und die Ideenfindung ebenfalls senkten. Diese ermöglichte und erleichterte die Reformation, die Renaissance und schliesslich die Aufklärung.

    Fassen wir kurz zusammen: Die Menschheit hat eine Erfindung gemacht - das Internet -, das die Kosten für den Zugang zu und die Produktion von Ideen in einer Grössenordnung senkt, die mit der Druckmaschine vergleichbar ist und grundsätzlich jedem Menschen den Zugang zum «World Wide Web» ermöglicht. Dies ist die rationale Schlussfolgerung, zu der wir kommen müssen.

    Was wird die Menschheit daraus machen? Wofür werden das Internet und die digitale Technologie letztlich ein Werkzeug sein? Staatliche Unterdrückung oder individuelle Emanzipation?

    Trennung von Staat und Geld

    Diejenigen, die sich bewusst sind, wieviel Freiheit wir in unserem aktuellen System bereits durch staatliche Bevormundung und Zwangsumverteilung verloren haben, werden nachvollziehen können, welche Begeisterung es bei mir ausgelöst hat, als ich junge Menschen in meinem Heimatkanton Zug dem «Crypto-Valley» von der «Entstaatlichung der Währung», von der Trennung von Geld und Staat sprechen hörte. Von Code-Entwicklern, die noch nie von Friedrich August von Hayek gehört haben, aber behaupten, die Mittel zu haben, seinen Traum zu verwirklichen!

    „Ich denke, das Internet wird eine der wichtigsten Kräfte für die Reduzierung der Rolle der Regierung sein. Das einzige, was fehlt, aber das wird bald entwickelt werden, ist eine zuverlässige e-Cash Lösung.“ Milton Friedman 1999

    Als Befürworter der freien Marktwirtschaft habe ich verstanden, dass staatliche Planung stets das Problem und niemals die Lösung ist. Ludwig von Mises erkannte, dass «das Fehlen von Marktpreisen – und daraus resultierenden Signalen – zur permanenten Ressourcenvergeudung führt und damit zur unausweichlichen Verarmung der Gesellschaft». Eine sinnvolle Kostenrechnung – das Vergleichen von Kosten und Erlösen – ist in einem staatlichen Plansystem per se unmöglich, da eine die Knappheit reflektierende und somit vernünftige Preisbildung für Verbrauchsgüter wie für Produktionsfaktoren nur in einem freien und arbeitsteiligen Markt Zustandekommen kann. Nur auf dieser Basis lässt sich entdecken, welche Projekte oder Tätigkeiten wirtschaftlich sinnvoll sind. Fehlen die Preise, ist eine Planung zwangsläufig unmöglich.

    Dezentrale Technologie auf Open-Source-Basis bedeutet, dass es eine Möglichkeit gibt, aus dem bestehenden zentralistischen System in ein dezentrales und damit in ein freies «Nicht-System» zu wechseln.

    Es folgt eine Fortsetzung des Artikels mit dem Titel:  "Hat Bitcoin das Zeug zum digitalen Gold?"

    Share. Facebook Twitter LinkedIn Email Telegram WhatsApp

    Über den Autor

    Claudio Grass

      Claudio Grass ist Botschafter des Ludwig von Mises Institutes in Auburn, Alabama und unabhängiger Edelmetallberater und mitverantwortlich für die zukünftige Weiterentwicklung der schweizerischen Privatwährung RealUnit Schweiz AG.

      Verwandte Artikel

      Ray Dalio hält zwar selbst 1% seines Vermögens in Bitcoin, sieht die Kryptowährung gegenüber Gold aber als ungeeignetes Reserve-Asset.

      Starinvestor Ray Dalio stuft Bitcoin als Gold unterlegen ein

      Bitcoin-Preis erholt sich inmitten einer Marktstabilisierung

      Cathie Wood: „Der Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin wird durchbrochen“

      Schweizer Banken und digitale Assets: Eindrücke des CVJ.CH Summer Soirée

      Schweizer Banken und digitale Assets: Eindrücke der CVJ.CH Summer Soirée

      CVJ Wochenrückblick
      25. April 2026

      Wochenrückblick Kalenderwoche 17 – 2026

      JPMorgan warnt: Wiederkehrende DeFi-Exploits und stagnierendes TVL in ETH-Termen bremsen institutionelles Engagement im DeFi-Sektor.
      24. April 2026

      JPMorgan: DeFi-Hacks und TVL-Verluste bremsen institutionelle Anleger

      Admiral Paparo bestätigt im US-Senat: INDOPACOM betreibt aktiven Bitcoin-Node und führt operative Tests zur Netzwerksicherung durch.
      23. April 2026

      US-Militär betreibt Bitcoin-Node im Indo-Pazifik

      twitter bild button instagram bild button linkedin bild button youtube bild button

      Über Crypto Valley Journal
      Über Crypto Valley Journal

      Am Puls der Bewegung

      • Akademie
      • Kontakt
      • Werbung
      • Über uns
      • Partner
      • Impressum
      • Datenschutz
      • Disclaimer
      Suche

      Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.