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    Bitcoin-Transfers von Börsen zu selbstverwahrten Wallets: Gründe und potenzielle Auswirkungen

    Bitcoin-Transfers von Börsen zu selbstverwahrten Wallets: Gründe und potenzielle Auswirkungen

    von Lucas Betschart am 13. Februar 2025 Hintergrund

    Nach den schwerwiegenden Fehlschlägen zentralisierter Plattformen wie FTX konnten wir einen deutlichen Anstieg der Bitcoin-Abhebungen von Nutzern von Börsen beobachten. Es gibt jedoch weitere Faktoren, die die These eines langfristigen Rückgangs von Bitcoin auf Börsen unterstützen.

    In den letzten zwei Jahren gab es erhebliche Abhebungen von Bitcoin-Börsen. Die Bewegung von den Börsen zu selbstverwahrten (engl. = non-custodial) Wallets entspricht etwa 3.09% des gesamten Bitcoin-Angebots. 648'155 BTC (~64 Milliarden USD) wurden von den Börsen abgezogen, sodass noch etwa 2'638'936 BTC (~260 Milliarden USD) auf zentralisierten Plattformen verbleiben.

    Menge an Bitcoin auf zentralisierten Börsen (Januar 2025) / Quelle: CryptoQuant

    Wir erwarten, dass diese Abhebungen auf selbstverwahrte Wallets aufgrund der folgenden Gründe weiter steigen werden:

    • Durch die Zunahme von Hacks und Datenpannen gibt es ein steigendes Misstrauen gegenüber Börsen.
    • Mit der zunehmenden Umsetzung der globalen FATF Travel Rule-Regulierung verlagern noch mehr Bitcoin-Nutzer ihre Coins von den Börsen, da diese Regulierung die Möglichkeit einschränkt, frei zu transaktionieren.

    Gegenwart und Zukunft

    Kurz nach dem Mt.Gox-Hack 2014 sahen wir einen Anstieg der Nutzung von selbstverwahrten Wallets. Eine Wiederholung dieser Bewegung war nach dem FTX-Debakel zu beobachten, was diesmal auch dazu führte, dass unerfahrene Nutzer ihre Coins von diesen Plattformen nahmen. Die Durchsetzung der Travel Rule der EU (auch bekannt als die Transfer of Funds Regulation) seit Januar 2025 schafft zusätzliche Anreize, Bitcoins in selbstverwahrte Wallets zu verlagern. Wir erwarten, dass diese Verschiebungen in den On-Chain-Metriken in der ersten Hälfte von 2025 sichtbar werden.

    Diese erhöhte Bewegung wird weiter verstärkt durch die Umsetzung der FATF Travel Rule in anderen Regionen. Seit 2022 haben mehr als 10 Regionen die Travel Rule umgesetzt. Obwohl die FATF-Empfehlungen von einem selbstgewählten Gremium von Bürokraten aus hauptsächlich OECD-Ländern definiert werden, setzen einige Länder diese schneller und strenger um als andere.

    Das Vereinigte Königreich, die Schweiz und die EU haben eine besonders strenge Umsetzung der Travel Rule, was ihre lokalen Börsen und Kunden im Vergleich zu Börsen in weniger betroffenen Ländern wie den USA benachteiligt. Diese Fehlausrichtung führt zu weiterem Friktionen, wodurch das direkte Senden und Empfangen von einer Börse zur anderen schwieriger wird. Entsprechend ziehen Menschen selbstverwahrte Wallets den Börsen immer mehr vor.

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    Potenzielle Auswirkungen

    Diese Verschiebung von Bitcoins von Börsen zu selbstverwahrten Wallets verringert die Liquidität, was langfristig zu einem Anstieg des Werts führen könnte. Ein potenzieller Nebeneffekt der Selbstverwahrung ist der dauerhafte Verlust von Bitcoins, was das effektive Gesamtangebot weiter reduzieren könnte. Mit dieser Bewegung erwarten wir auch einen Anstieg des Verkaufs von Hardware-Wallets.

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    Über den Autor

    Lucas Betschart
    • Website

    Lucas Betschart ist der Gründer und COO von 21 Analytics, die datenschutzkonforme Compliance-Software entwickelt, sowie von 21 Lectures, einer Bildungsinitiative, die mehr Entwickler in die Bitcoin-Industrie bringt. Lucas war Präsident der Bitcoin Association Switzerland, die die drittgrösste Bitcoin-Community der Welt repräsentiert. Er ist auch Vorstandsmitglied des Bitcoin-ATM-Herstellers Lamassu. Lucas ist seit Anfang 2013 in Bitcoin involviert.

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